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Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Go for Gender Justice: Pilgern und Tanzen auf der Halde

„Oft denken wir, dass Gewalt an Frauen und Mädchen vor allem in anderen Ländern oder anderen Kulturen stattfindet. Doch Gewalt gegen Frauen und Mädchen geschieht auch in Deutschland. Täglich.“

Das sagte Nicole Richter, Gleichstellungsbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), im Rahmen der aktuellen Pilgeretappe von „Go for Gender Justice“.

Seit der Corona-Pandemie haben die deutschlandweiten Beratungsstellen einen enormen Zuwachs erfahren. Lockdowns, Quarantäneregeln haben den Druck in vielen Familien und Partnerschaften erhöht.

„Jeden 3. Tag wird eine Frau von ihrem Partner oder ihrem Ex-Mann umgebracht“, ergänzt Julia Borries von der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Recklinghausen.

Um auf die andauernde Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, haben sich die Initiatorinnen von „Go for Gender Justice“ der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ angeschlossen.

Nach einer Eröffnung durch Superintendentin Saskia Karpenstein haben sich die Teilnehmenden auf einen Pilgerweg zur Halde Hoheward in Herten begeben. Sie haben über Gründe für die Gewalt diskutiert, aber auch über Auswege und Hoffnungsmomente nachgedacht. Und das in Bewegung - neben dem Pilgern auf die Halde Hoheward stand das Tanzen zu dem Lied der One Billion Rising-Kampagne auf dem Programm.

Projekt Go for Gender Justice

Im Rahmen des EKD-weiten Projektes „Go for Gender Justice“ finden in der EKvW bis Herbst 2022 verschiedene Pilgerveranstaltungen zum Thema Geschlechtergerechtigkeit statt.

Die nächste Aktion im Kirchenkreis Recklinghausen steht schon vor der Tür: am 7. März 2022 geht es um das Thema: „Equal Pay Day – Gleiche Kohle für gleiche Arbeit? Pilgern für Geschlechtergerechtigkeit“.

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