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ACK NRW: Auch orthodoxe und Freikirchen schließen sich ökumenischem Osterläuten an

Gemeinsames Zeichen am höchsten christlichen Feiertag

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) lädt ihre Mitgliedskirchen dazu ein, sich am Ökumenischen Osterläuten zu beteiligen, zu dem die drei evangelischen Landeskirchen und die fünf katholischen Bistümer im Bundesland ihre Gemeinden aufgerufen haben.

Zwar verfügen die kleineren Kirchen und freikirchlichen Gemeinden nicht alle über Glocken, aber das öffentliche Glockenläuten von 9.30 bis 9.45 Uhr am 12. April bringt gerade in Zeiten der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens in besonderer Weise öffentlich zum Ausdruck.

Auch wenn es unterschiedliche christliche Traditionen gibt und die orthodoxen Kirchen ihr Osterfest erst am 19. April begehen, ist dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Feiertag umso wichtiger, da aufgrund der Corona-Epidemie zur Zeit keine regulären Gottesdienste möglich sind. Darunter leiden alle Gemeinden, unabhängig von ihrer Größe und Konfession.

Gemeinsam trägt uns die Hoffnung, dass Christi Liebe stärker ist als der Tod. Die Glocken laden dazu ein, sich gegenseitig in diesem Glauben zu bestärken und ihn vor der Welt zu bezeugen. Dies ist auf vielfältige Weise möglich. An manchen Orten werden im Anschluss an das Glockenläuten Posaunenchöre die Osterbotschaft musikalisch verkündigen. Es gibt Gebetsgemeinschaften im Internet, Hausandachten und digitale Gottesdienste. Sich in der Viertelstunde des Glockengeläuts einer großen Gemeinschaft zugehörig zu fühlen, könnte zu einer prägenden Erfahrung des diesjährigen Osterfests werden. (ACK NRW)

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Datum: 03.04.2020