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Henning Waskönig neuer Superintendent im Kirchenkreis Hagen

„Es gibt jede Menge zu tun“

Pfarrer und Assessor Henning Waskönig (Ev. Lydia-Kirchengemeinde) ist mit deutlicher Mehrheit zum neuen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Hagen gewählt worden. Bei der Wahlsynode in der Lutherkirche der Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Wetter setzte sich Henning Waskönig im ersten Wahlgang gegen Pfarrerin Sandra Sternke-Menne aus Dortmund und Pfarrer Matthias Heuer (Ev. Dreifaltigkeits-Gemeinde) durch.

42 Stimmen wären nötig gewesen, um die Wahl zu gewinnen. Henning Waskönig erhielt 60, Sandra Sternke-Menne elf und Matthias Heuer zwei Stimmen. „Ich danke Ihnen und Euch sehr für das große Vertrauen“, so der Assessor, der seit dem Weggang der ehemaligen Superintendentin Verena Schmidt ihre Aufgaben kommissarisch übernommen hatte.

Henning Waskönig ist seit Mai 2011 Gemeindepfarrer in Hagen - bis zum 31. Dezember 2020 als Pfarrer der Evangelischen Jakobus-Kirchengemeinde Hagen und seit 1. Januar 2021 als Pfarrer der Evangelischen Lydia-Kirchengemeinde, die ein Zusammenschluss fünf Hagener Gemeinden (u. a. der Ev. Jakobus-Kirchengemeinde) ist. Seit Mai 2014 ist er Synodalassessor des Evangelischen Kirchenkreises Hagen. Der Theologe ist verheiratet und hat drei Kinder.

„Es gibt jede Menge zu tun“, so Waskönig, der in seiner Ansprache in jeder Hinsicht die Zuwendung zu den Menschen in den Vordergrund stellte. „Die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit wahrzunehmen und zu sehen, wer uns im Kirchenkreis Hagen anvertraut ist, sind zwei wesentliche Aufgaben in diesem Amt.“ Dabei setzt der 44-Jährige auf Teamarbeit. „Leitung ist teilbar“, sagt Henning Waskönig. „Das habe ich zum Beispiel während der Hochwasserkatastrophe erfahren“.

Er selbst sei im Urlaub gewesen, habe aber im stetigen Austausch mit seinen Kolleginnen und Kollegen vor Ort gestanden. „Das hat sehr gut funktioniert.“ Grundsätzlich sei wichtig zu sehen, dass auch die Evangelische Kirche vor großen Herausforderungen steht. Vieles verändere sich. „Die Richtungsangabe unseres Tuns aber bleibt: Wir sind zu den Menschen gesandt, um ihnen mit Worten und Taten, Herz und Verstand, Gottes Liebe nahe zu bringen.“

Nachdem die letzten Synoden aufgrund der Corona-Situation digital abgehalten werden mussten, konnte die Wahlsynode in Wetter in Präsenz stattfinden. „Wie schön, dass wir uns hier gegenübersitzen können“, so Karsten Malz, Gemeindepfarrer der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Wetter, der als stellvertretender Assessor die Synode leitete. Als Gäste waren unter anderem Ortsdezernentin Monika Pesch und Julia Holtz, Superintendentin des Kirchenkreises Hattingen-Witten zu einem Grußwort in die Wetteraner Kirche gekommen.

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