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450 Mitarbeitende aus Westfalen planen den Abend der Begegnung

„Es fühlt sich schon nach Kirchentag an.“

Wenn Harry Schröter-Wittke in die Tasten haut, rund 450 Menschen von ihren Sitzen aufstehen und gemeinsam die Stadionhymne „You'll never walk alone“ singen, dann ist das zwar nicht wie auf der Süd (die Südtribüne im Westfalen-Stadion/Signal-Iduna-Park), aber es fühlt sich schon verdächtig nach Kirchentag an.

Und das soll es auch. Denn an diesem Samstag (6. April) steht in der Aula am Ostwall der Abend der Begegnung auf dem Kirchentag im Mittelpunkt. Es ist der Abend der gastgebenden Landeskirche, bei dem sich Gemeinden, Kirchenkreise sowie landeskirchliche Institute und Einrichtungen präsentieren und damit quasi ihre Visitenkarte abgeben: mit kulinarischen Köstlichkeiten aus Westfalen, mit Aktionen zum Mitmachen und mit Musik auf elf Bühnen und dem Segen zur Nacht.

Rund 450 Mitarbeitende sind dazu aus allen Teilen Westfalens angereist, um diesen Abend gemeinsam vorzubereiten. Kurz vor 10 Uhr. Die Stimmung im Foyer ist gelöst. Aus der Aula erklingen die ersten Lieder, die der bunt zusammengewürfelte Chor („Der Chor ist der Star!“) zusammen mit den Teilnehmenden zum poppigen Playback schmettert.

Pfarrerin Marit Günther, die landeskirchliche Beauftragte für den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund, erläutert das Motto  Abends „Da machse wat mit!“. Zugleich dankt sie allen Anwesenden, besonders den Beauftragten für den Abend der Begegnung für „Ihr Engagement, Ihr Herzblut, für Ihre Zeit und Ideen.“

Und sie stellt die Mitmach-Aktion „das perlt“ vor, auf die Landeskirchenrat Dr. Jan-Dirk Döhling („Wir erreichen langsam Betriebstemperatur“) bereits in der Andacht Bezug genommen hat: die zwölf Regionen Westfalens, die sich beim Abend der Begegnung präsentieren, bringen ihre Schätze in Form von zwölf unterschiedlichen Perlen mit. Diese Perlen werfen sie nicht vor die Säue sondern unters Volk, damit sie von den Kirchentags-Besucherinnen und -besuchern gesammelt werden können.

Anschließend gibt es von den Kirchentagsmitarbeitenden jede Menge Infos zum Auf- und Abbau der Stände, zur ökofairen Verpflegung sowie zum Sicherheitskonzept und zur Kommunikationsstruktur. Zwischendurch wird - na klar - reichlich aus dem Kirchentagsliederheft #lautstärke gesungen und dabei so manch neuer Hit entdeckt, der die Kirchentags-Charts im Juni stürmen könnte.

Nach dem gemeinsamen Kickoff in der Aula geht es differenziert weiter: Die Musikerinnen und Musiker treffen sich, um sich über die Lage der Bühnen, Zeiten für Soundcheck und Auftritte sowie Anfahrts- und Abfahrtswege informieren zu lassen. Am Rand wird nebenbei geklärt, wer welche Technik mitbringt und den anderen Bands auf der Bühne zur Verfügung stellt.

Wer beim Abend der Begegnung Essen verteilt, bekommt eine kurze Einweisung in das Pfandsystem sowie eine ausführliche Hygieneschulung. Klar ist jetzt schon: der Kirchentag wird alkoholfrei. Und es gibt die klare Empfehlung für den Abend der Begegnung, möglichst fleischarm und regionale/saisonale Speisen anzubieten.

Schließlich haben alle die Gelegenheit, sich direkt vor Ort ein Bild zu machen, wo genau ihr Stand steht. So gibt es zum Schluss des Vorbereitungstreffens einen kleinen Vorgeschmack, wie es am 19. Juni in der Dortmunder Innenstadt werden könnte, bevor die 450 Menschen gut informiert und voller Vorfreude auseinandergehen.

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