Offensiv gegen sexualisierte Gewalt und für Betroffene
Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung

Prävention, Intervention und Hilfe

Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung

Zum 1. Januar 2019 hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen Kirchenrätin Daniela Fricke zur hauptamtlichen Beauftragten für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung berufen.

Den Betroffenen von Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung in der Kirche erkennbar als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen, zählt zu ihren vordringlichen Aufgaben. Zuhören, beraten, Hilfen vermitteln, die Aufklärung zu befördern und für die Ansprüche der Betroffenen einzutreten – darum geht es vor allem. Zudem werden die bereits vorhandenen Strukturen im Bereich der westfälischen Kirche zu einem wirksamen System von Prävention, Intervention, Hilfe und Aufarbeitung ausgebaut und sind auf eine gesetzliche Grundlage gestellt: Die Landessynode hat „Das Kirchengesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt" (KGSsG) beschlossen. Es ist, wie auch die von der Kirchenleitung beschlossene Ausführungsverordnung (AVO KGSsG) im Frühjahr 2021 in Kraft getreten.

Die Aufgaben von Kirchenrätin Daniela Fricke als Ansprechstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt (§ 7 KGSsG) sind insbesondere im § 8 AVO KGSsG näher ausgeführt.

Für juristische Fragen im gesamten Themenspektrum kooperiert die Beauftragte intensiv mit Landeskirchenrätin Barbara Roth.

Kirchenrätin Fricke unterstützt die Landeskirche beim konsequenten und angemessenen Umgang mit Verdachtsfällen. Dabei arbeitet sie eng mit der „Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung“ (FUVSS) zusammen.

Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung

Bereits seit 2013 wirkt die „Fachstelle für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung“ (FUVSS) durch die Wahrnehmung unterschiedlicher Aufgaben im beschriebenen Themenfeld. Gemeinsam getragen wird die FUVSS vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e. V. – Diakonie RWL, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche. Verortet ist sie bei der Diakonie RWL in Düsseldorf. Ihre Aufgaben sind insbesondere:

Zentrale Anlaufstelle.help

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat zum 1. Juli 2019 eine zentrale, unabhängige und kostenlose Ansprechstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und der Diakonie eingerichtet. Die „Zentrale Anlaufstelle.help“ berät Betroffene allgemein über Unterstützungsangebote der evangelischen Kirche und vermittelt an die zuständigen kirchlichen und diakonischen Ansprechstellen, wie zum Beispiel die FUVSS im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Fricke

Kirchenrätin, Landeskirchliche Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung
Landeskirchenamt

Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld

Telefon: 0521 594-308
Mobil: 0175 585 98 52

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