Kollekten
3. Sonntag nach Epiphanias, 25.01.2026
Für die Weltmission
In Afrika und Asien sind junge, alleinerziehende Mütter oft mit großen Sorgen konfrontiert – von finanziellen Unsicherheiten bis hin zu Isolation und fehlender Unterstützung. Die Kirchen der VEM-Gemeinschaft stärken sie durch Bildungsangebote und einkommensschaffende Projekte. So wie in Ruanda, wo „Single Mothers“ gemeinsam Körbe flechten und verkaufen, finden sie neue Perspektiven und mehr Teilhabe.
In vielen Teilen Afrikas und Asiens stehen junge, alleinstehende Mütter vor enormen Herausforderungen. Sie tragen eine große Verantwortung und müssen oft ihre schulische oder berufliche Ausbildung unter schwierigen Bedingungen fortsetzen oder sogar aufgeben. Finanzielle Unsicherheit, fehlende Unterstützung aus der Familie und gesellschaftlicher Druck belasten sie zusätzlich. Diese Belastungen führen häufig zu Isolation, Armut und gesundheitlichen Problemen, die auch ihre Kinder betreffen.
Die Kirchen der VEM-Gemeinschaft setzen genau hier an: Sie unterstützen diese Frauen durch einkommensschaffende Projekte und Bildungsprogramme. Ein Beispiel: In der Presbyterianischen Kirche in Ruanda treffen sich alleinerziehende Mütter („Single Mothers“) regelmäßig, um sich auszutauschen und Körbe zu flechten, die sie auf lokalen Märkten verkaufen. Durch diese Projekte erhalten die Frauen neue Perspektiven und erfahren soziale Integration. Sie schaffen sich damit die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien.
Fürbitte
Gott, du Quelle des Lebens, wir danken dir für unsere Schwestern und Brüder in aller Welt. Segne die Kirchen der VEM-Gemeinschaft, die Frauen und Familien stärken, Bildung fördern und neue Perspektiven eröffnen. Lass ihr Tun Zeugnis deiner Liebe sein. Gib uns offene Herzen, damit wir uns als Teil deiner weltweiten Gemeinschaft verstehen. Amen.
