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NRW-Integrationsminister spricht vor der Westfälischen Landessynode

Stamp: Kirche steht für Dialog mit klarer Haltung

MedienInfo: SynodeAktuell Nr. 1
 

„Sie als Kirche halten den gesellschaftlichen Dialog offen, aber immer aus einer klaren Haltung heraus – Nächstenliebe und Toleranz.“ Seinen Dank dafür hat der nordrhein-westfälische Minister Joachim Stamp am Sonntagabend (17.11.) vor der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Ausdruck gebracht.

„Demokratie bedeutet Arbeit und bereitet Mühe“, sagte der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration vor dem „Kirchenparlament“. Notwendig seien dabei klare Regeln und rote Linien. Stamp: „Hass ist keine Meinung.“ Angesichts entsprechender Tendenzen sei die Mitte der Gesellschaft gefordert. Die Demokratie stehe vor großen Herausforderungen und brauche deshalb Foren des fairen und friedlichen Austauschs. Als Beispiel dafür nannte er den Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vergangenen Sommer in Dortmund stattfand und ein „Jahreshöhepunkt“ gewesen sei.

Minister Stamp dankte der westfälischen Landeskirche auch für ihren Einsatz in der Flüchtlingsarbeit und im interreligiösen Dialog. Besonders würdigte er das diakonische Engagement, zum Beispiel in Kindertageseinrichtungen. „Hier liegt uns die Trägervielfalt am Herzen“, sagte Stamp und betonte, dass dies auch bei der Reform des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) gelte.

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