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Handlungsempfehlung zur Absenkung von Temperaturen in Kirchen

Kirchenheizungen runterfahren – fossile Energien sparen

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich per Beschluss der Landessynode verpflichtet, klimaschädliche Emissionen bis spätestens zum Jahr 2040 bilanziell auf null zu reduzieren.

Der Geschäftsbereich Bau - Kunst - Denkmalpflege im Landeskirchenamt und der Fachbereich Umwelt und Soziales am Institut für Kirche und Gesellschaft haben deshalb Handlungsempfehlungen für leicht umsetzbare Maßnahmen erarbeitet, die CO2-Emissionen und Energiekosten gleichermaßen senken. 

Schon in nächster Zukunft seien zugleich durch die derzeitige Preisentwicklung bei Öl und Erdgas aufgrund des Krieges gegen die Ukraine deutliche Heizkostensteigerungen für die kirchlichen Gebäude absehbar. Sollte es darüber hinaus zu einem vollständigen Energieembargo kommen, werde dies die Energie- und Heizkosten nochmals drastisch erhöhen, so Landeskirchenrat Dr. Jan-Dirk Döhling im Anschreiben zu den Handlungsempfehlungen.

Zur Verantwortung für die Schöpfung trete für Kirchengemeinden und Presbyterien also auch diejenige für die kirchlichen Haushalte. Ganz zu schweigen von der beschämenden Tatsache, dass auch mit den Energiekosten unserer Kirchengebäude und Gemeindehäuser zwangsläufig in die Kriegskasse des russischen Präsidenten eingezahlt werde. 

All dies nehme uns als Gesamtkirche und die einzelnen kirchlichen Körperschaften in die Pflicht, nach konkreten Möglichkeiten der Treibhausgasreduktion zu suchen. Die beiliegenden Informationen zeigen, dass Veränderung möglich und wirksam ist. 

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