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Präses Annette Kurschus ruft zur Teilnahme am Klimaaktionstag (25. September) auf

Ein kraftvolles Zeichen für das Klima setzen

MedienInfo 57/2020
 

Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, hat dazu aufgerufen, die Initiative von „Fridays for Future“ zu unterstützen und beim Klimaaktionstag (25. September) mitzuwirken, um „ein kraftvolles Zeichen zu setzen: für eine konsequente Energiewende und den Schutz unseres Klimas.“

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie habe die Klimakrise keine Pause gemacht. Waldbrände und Hitzerekorde im Norden, Dürren und Starkregen in unseren Breiten, Stürme und Überflutungen im globalen Süden ließen erahnen, „was wir noch zu erwarten haben, wenn wir nicht beherzt gegensteuern“, betonte die Präses in einer Videobotschaft.

Kurschus: „Wie das Virus ist auch der Klimanotstand kein Hirngespinst. Daran lässt die Wissenschaft keinen Zweifel. Wie Corona braucht auch die Klimakrise unser entschiedenes Handeln. Hier wie dort geht es um Menschenleben, um unser aller Zukunft.“

Energiegewinnung, Mobilität und Landwirtschaft müssten – konsequent und sozialverträglich – nachhaltig und damit „enkeltauglich“ werden, so Kurschus weiter: „Das ist unsere Aufgabe im Zusammenwirken von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jede und jeder Einzelne ist gefragt.“ In diesem Kontext plädierte die leitende Geistliche der westfälischen Landeskirche dafür, „den Kohleausstieg weit früher als bisher geplant umzusetzen, die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen weiter auszubauen und die Bepreisung von CO2-Emissionen konsequent umzusetzen.“

Kurschus: „Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich verpflichtet, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und ihren Beitrag dafür zu leisten, dass wir die UN-Klimaschutzziele erreichen. Wir begreifen das als eine Aufgabe, die uns die zukünftigen Generationen stellen und als Ausdruck der Dankbarkeit für die Güte und Schönheit der Schöpfung. Wir sind beauftragt und begabt, sie zu bewahren. Es kann uns gelingen, unsere Klimaziele zu erreichen, wenn wir in unserer Gesellschaft in dieser Frage alle an einem Strang ziehen. Und: Es ist allerhöchste Zeit.“

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