Unsere aktuellen Nachrichten
auf einen Blick
Besuch bei ökumenischen Partnern und an Orten des Dialogs

Delegation um Präses Ruck-Schröder reist nach Israel

MedienINFO 02/2026

Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder ist am Donnerstag, 8. Januar, zu einer Reise nach Israel aufgebrochen, um an der Verabschiedung des Bischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL), Dr. Sani Ibrahim Azar, und der Einführung seines Nachfolgers, Bischof Dr. Imad Haddad, teilzunehmen. Bis zum 12. Januar besucht sie gemeinsam mit Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps außerdem Orte des Gelingens ökumenischer Partnerschaften in Israel und Palästina.

Bischof Azar hat die ELCJHL über viele Jahre geprägt. Die Präses hatte Azar zu ihrer Amtseinführung im Sommer 2025 begrüßen können und den Bischof im Herbst als Teil einer NRW-Delegation um Landtagspräsident André Kuper besucht.

Am Sonntag wird Präses Ruck-Schröder in der Erlöserkirche in Jerusalem dann der Einführung von Bischof Dr. Imad Haddad beiwohnen. Mit seiner Amtsübernahme beginnt ein neues Kapitel für die ELCJHL. Die Präses unterstreicht mit ihrer Teilnahme die enge Verbundenheit der westfälischen Kirche mit den Partnerkirchen im Nahen Osten und die gemeinsame Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Verständigung.

Weitere Begegnungen stehen im Zeichen des gesellschaftlichen, interkonfessionellen und interreligiösen Austauschs. So stand für die Präses gemeinsam mit Vertretern anderer Landeskirchen und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Tel Aviv ein Treffen in der deutschen Botschaft auf dem Programm.

Geplant sind außerdem der Besuch eines Gottesdienstes in der Reformsynagoge Har El in Jerusalem mit anschließender Begegnung mit der Rabbinerin und der Gemeinde, gemeinsam mit Bischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Nordkirche). Am Sonntag geht es zudem, zusammen mit Kirchenleitenden aus Berlin-Brandenburg und der Nordkirche, in die Max Rayne Hand in Hand-Schule in Jerusalem, in der jüdische und arabische Kinder gemeinsam lernen.

„Die Partnerschaft mit den Kirchen im Heiligen Land ist gerade in diesen Tagen wichtig“, betont Präses Ruck-Schröder. „Es braucht Begegnungen, es braucht Austausch, auch die Vergewisserung: Wir sind nicht allein. Gott lässt uns nicht allein, aber wir sind auch ganz persönlich füreinander da und nehmen Anteil an dem, was unsere Geschwister bewegt.“

Zurück