Aktuelle Hinweise
Handlungsempfehlungen der Landeskirche

Informationen und Hinweise für Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen zum Umgang mit der sich ausbreitenden Corona- / COVID-19-Epidemie 

Die durch die Ausbreitung des Corona-Virus hervorgerufene Situation stellt uns auf allen Ebenen unserer Kirche vor erhebliche Herausforderungen, mit denen wir alle tagtäglich umzugehen haben. Die dynamische Entwicklung der Pandemie erfordert weiterhin eine ständige Überprüfung und Anpassung unserer Reaktion auf diesen Ausnahmezustand, zum Teil müssen auch gerade erst vereinbarte Regelungen kurzfristig revidiert werden.

Durch den Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 15. März 2020 sowie die zwischen Bund und Ländern vereinbarten gemeinsamen Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen im Blick auf das eingeschränkte öffentliche Leben in Deutschland haben wir heute eine neue Situation. Demnach sind u.a. alle öffentlichen Veranstaltungen zu untersagen. Mittlerweile umfasst das Verbot ausdrücklich auch Gemeinschaftsveranstaltungen aller Religionsgemeinschaften. Auf dieser Grundlage geben wir folgende Handlungsempfehungen an die Hand.

Stichworte in alphabetischer Reihenfolge.

Inhaltsübersicht

Gottesdienste

Gottesdienste sind ihrem Wesen nach öffentliche Veranstaltungen und müssen demnach in der gewohnten Form zunächst bis zum 19. April 2020 ausfallen. Damit leisten wir der Weisung des NRW-Ministeriums und der Bundesregierung Folge und tragen – wohl wissend um die Tragweite dieser Entscheidung – zur Bekämpfung der Corona-Epidemie bei.

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Gottesdienste: Alternativen anbieten

Wenn öffentliche Gemeinde-Gottesdienste nicht stattfinden können, sollen unsere Gemeindeglieder gerade in der gegenwärtigen Situation dennoch nicht ohne gottesdienstliches und geistliches Angebot sein.

Die Frage ist: Wie können unsere Kirchen auch unter diesen Umständen Orte der Besinnung und der Andacht bleiben? Wir haben dazu im Folgenden einige Impulse zusammengestellt, die uns aus den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen bereits erreicht haben und als Anregung dienen können.

  • Offene Kirchen
    Wir können – wie vielerorts bereits praktiziert - unsere Kirchen öffnen, um den Menschen und ihren Sorgen und Ängsten im wahrsten Sinne des Wortes Raum zu geben. Wer mag, kann biblische Texte, kurze Andachtsimpulse und vorformulierte Gebete auslegen. Kerzen, die angezündet werden können, kommen besonders in Zeiten der Not einem tiefen Bedürfnis vieler Menschen entgegen. - Lesen Sie dazu auch Kontaktverbot: Was ist noch möglich? /Offene Kirchen

  • Gebetsläuten
    An nahezu allen evangelischen Kirchen wird zu bestimmten Tageszeiten eine Gebetsglocke geläutet. In den nächsten Tagen und Wochen sollten wir ausdrücklich und öffentlich (Zeitungen, Internet etc.) dazu einladen, beim Läuten der Glocke innezuhalten und ein kurzes Gebet, zum Beispiel das Vater Unser, zu sprechen. Allein oder gemeinsam.

    Ökumenische Osterglocken: An Ostersonntag (12.04.) läuten evangelische und katholische Kirchen in NRW gemeinsam von 9.30 bis 9.45 Uhr (Medieninfo vom 02.04.)

  • Kirche auf anderen Kanälen
    Wir können verstärkt auf bestehende Angebote wie Fernseh- und Radiogottesdienste hinweisen. Auf den Radiowellen des WDR (1 Live, WDR 2, WDR 3, WDR 4 und WDR 5) gibt es zu unterschiedlichen Zeiten kirchliche Verkündigungssendungen (Andachten). Darüber hinaus hat die Landeskirche bzw. die EKD auf folgenden Websites digitale Angebote gebündelt:

  • Gottesdienste per Video (YouTube, Live-Streaming)
    Wir können eigene Gottesdienste (ohne Besucherinnen und Besucher), Andachten und geistliche Impulse filmen und bei YouTube hochladen oder bei verschiedenen Anbietern live streamen. Dafür ist kein Profi-Equipment notwendig. In der Regel genügt ein Smartphone. In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, Gemeindegliedern ein lokales kirchliches Angebot zur Verfügung zu stellen.
    Technische und rechtliche Informationen erhalten Sie über die Website der EKD.
    Lesen Sie dazu auch Kontaktverbot: Was ist noch möglich? /Gottesdienst-Streaming oder Video-Aufnahme

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Ostergottesdienste

Da von der Weisung des Ministeriums und der Bundesregierung – vorbehaltlich überraschender Entwicklungen - auch die Ostergottesdienste betroffen sind, ist es jetzt an der Zeit, neue Wege zu beschreiten und Formate zu entwickeln, die uns als evangelische Christenmenschen in die Lage versetzen, die Auferweckung Jesu von den Toten unter den gegebenen Umständen zu feiern. Wenn Sie dazu konkrete Ideen haben oder bereits alternative Verkündigungsformate ausprobiert haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht an corona@ekvw.de. Spätestens vor Beginn der Karwoche wird es aktualisierte Informationen und Anregungen zum Osterfest dazu geben.

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Hilfe

Service-Angebote für Menschen mit besonderem Risiko: Anregen möchten wir ausdrücklich, nach Möglichkeit ein Serviceangebot für Menschen mit besonderem Infektions-Risiko zu entwickeln, etwa um Einkäufe für sie zu erledigen. Entsprechende Angebote werden bereits von einzelnen Kirchengemeinden praktiziert – hier kann ein sehr wichtiger und hilfreicher Beitrag für ältere und kranke Gemeindeglieder geleistet werden. 
Die Evangelische Kirche von Westfalen stellt Ihnen dazu hier eine Übersicht der bereits bestehenden Projekte zur Verfügung.

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Kontaktverbot: Was ist noch möglich?

Offene Kirche

Können Kirchen trotz des seit 23. März in NRW geltenden Kontaktverbots noch für Besucherinnen und Besucher geöffnet bleiben, zum Beispiel als "offene Kirche"? 

Ja, wenn keine Veranstaltung bzw. Versammlung statt findet und die Räumlichkeit es zulässt, dass die geltenden Regeln eingehalten werden. 
Kirchen sind nach derzeitiger Einschätzung, wie z. B. auch Parks, öffentliche Räume, die von Einzelnen im Rahmen der geltenden Regeln aufgesucht werden können (nur maximal zwei Personen oder Familien, keine Versammlung, Abstand von mind. 1,5 m). Es sollte selbstverständlich sein, dass die Besuchenden mit einem Aushang auf die Einhaltung der Hygieneregeln aufmerksam gemacht werden und darauf, dass das Kirchengebäude in eigener Verantwortung betreten wird. Falls möglich, sollte eine Gelegenheit zum Händewaschen oder -desinfizieren angeboten werden. 
Ebenso sollte der Eindruck vermieden werden, dass das "Versammlungsverbot" unterlaufen wird.

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Gottesdienst-Streaming oder Video-Aufnahme

Können trotz des seit 23. März in NRW geltenden Kontaktverbots noch Gottesdienste aus Kirchen gestreamt / auf Video aufgenommen werden? Dürfen Ehrenamtliche mithelfen?

Ja, wenn die Räumlichkeit es zulässt. Die Aufnahme gilt als Teil der Arbeit, auch bei Ehrenamtlichen. Damit handelt es sich nicht um eine "Versammlung" oder eine Gottesdienstfeier im eigentlichen Sinne und die für die Aufnahme nötigen Personen können "zur Arbeit" kommen.  
Die geltenden Vorsichtsmaßnahmen sind trotzdem zu beachten (vor und hinter der Kamera Abstand von mind. 1,5 m). Falls möglich, sollte eine Gelegenheit zum Händewaschen oder -desinfizieren angeboten werden. 
Ebenso sollte der Eindruck vermieden werden, dass das "Versammlungsverbot" unterlaufen wird. 

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Konfirmationen

Das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen, zu denen auch Gottesdienste zählen, geht auf Weisung des Landes NRW bis "zunächst zum 19. April 2020". Dennoch empfehlen wir Ihnen schon heute, alle Konfirmationsgottesdienste längerfristig zu verschieben, damit die Familien Planungssicherheit gewinnen und gff. frühzeitig gebuchte Dienstleistungen stornieren können.

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Presbyterien: Abschluss der Wahl

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat die Kirchenleitung in ihrer Sitzung am 20. März 2020 eine gesetzesvertretende Verordnung beschlossen, die den Artikel 29 des Kirchenwahlgesetzes (KWG) ändert. Ziel ist es, den Abschluss der Wahl mit Abkündigung und Beschwerdefrist bis zum 5. April 2020 zu ermöglichen. Sofern eine Abkündigung des festgestellten Wahlergebnisses noch nicht erfolgt ist, muss das Wahlergebnis mit dem Formular U-1 bis zum 29.3.2020 auf der Homepage der Kirchengemeinde und/oder in den Schaukästen veröffentlicht werden.

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Presbyterien: Einführung

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat die Kirchenleitung in ihrer Sitzung am 20. März 2020 eine gesetzesvertretende Verordnung beschlossen, die den Artikel 30 des Kirchenwahlgesetzes (KWG) ändert. Dadurch ist eine Einführung der Presbyterinnen und Presbyter im schriftlichen Verfahren möglich. Die Konstituierung des Presbyteriums (erstes Treffen mit Vorsitzwahl usw.) erfolgt dann entsprechend der Infos im Abschnitt "Presbyterium: Arbeitsweise".

Dort wo im konkreten Fall eine Einführung zum jetzigen Zeitpunkt nicht opportun ist, weil das bisherige Presbyterium leistungsfähig ist, kann die Arbeit zunächst fortgesetzt werden (nach Art. 41 Abs. 1 Satz 2 KO bleiben die bisherigen Presbyterinnen und Presbyter bis zur Einführung der neuen im Amt).  Es gibt keine Frist, bis zu der Presbyterien eingeführt sein müssen. Sie soll erfolgen, sobald es wieder möglich ist.

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Presbyterien: Arbeitsweise

Für die laufende Arbeit der Presbyterien (und analog anderer Leitungsorgane) empfehlen wir dringend, das Erfordernis der Anwesenheit auf digitalem Weg über akustische und / oder optische Anwesenheit sicherzustellen (Telefonkonferenz / Videokonferenz). So kann auf räumliche Treffen der Mitglieder verzichtet werden.

Wichtig ist, dass die Sitzungen weiterhin nicht öffentlich sind, alle Beteiligten deshalb ihre akustische und optische Teilnahme persönlich und ohne Dritte gestalten.

Beschlussfähigkeit

Zumal Umlaufbeschlüsse aufgrund der rechtlichen Lage weiterhin nicht zulässig sind, empfehlen wir ferner, konstruktiv von der in Art. 71 (3) der Kirchenordnung formulierten Ausnahmeregelung Gebrauch zu machen. Danach können Vorsitzende und Kirchmeister in eiligen Fällen das einstweilen Erforderliche anordnen. Für diese Fälle wird ergänzend angeraten, vor der Eil-Entscheidung nach Möglichkeit eine (informelle) Abstimmung mit den übrigen Presbyteriumsmitgliedern – etwa über Telefon oder KiWi - herbeizuführen.

Beschlüsse, die in Video-/Telefon-Konferenzen gefasst und protokolliert werden, gelten, als ob es eine Sitzung mit physischer Präsenz gewesen wäre. Die Beschlüsse gelten dann direkt, genau wie in einer Sitzung mit physischer Anwesenheit. 
Sie können alternativ auch zur Vorbereitung der dann von Vorsitz und Kirchmeister/in zu erlassenden einstweiligen Anordnungen dienen.

Tagungsrhythmus

Der Tagungsrhythmus „in der Regel einmal im Monat“ (Art. 64 Abs. 1 Satz 1 Kirchenordnung) bietet Flexibilität, die angesichts der Ausnahmelage nach Entscheidungsbedarf auch größere Abstände der Sitzungen erlaubt, zumal das einstweilen Erforderliche in eiligen Fällen auch zwischen den Sitzungen angeordnet werden kann.

Sind physische Treffen trotzdem möglich?

Ja. Die Leitung der Gemeinde muss gewährleistet sein. Voraussetzung ist, dass alle Mitglieder damit einverstanden sind und dass im Tagungsraum der geforderte Abstand von mind. 1,5 m eingehalten werden kann.

Personalentscheidungen: Schriftliche Abstimmungen

Sollte es eine Personalentscheidung geben und schriftliche Abstimmung gefordert werden, kann dies nicht elektronisch erfolgen. Der Stimmzettel in Papierform muss wie bei einer Briefwahl in zweifachem Umschlag an den Wahlvorstand gesendet werden (postalisch oder Abholung). Die Wahlbriefe werden mit Videobeweis geöffnet. Siehe zum Verfahren die Hinweise zur Briefwahl (Quelle: Arbeitshilfe zur Kirchenwahl).

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Presbyterien: Neubildung Kreissynoden und Entsendung von Abgeordneten der Kirchengemeinde

Hinzuweisen ist darauf, dass die Kirchengemeinden gemäß Artikel 90 der Kirchenordnung Abgeordnete in die Kreissynode entsenden. Die Abgeordneten und die Stellvertreterinnen und Stellvertreter müssen die Befähigung zum Amt einer Presbyterin oder eines Presbyters haben. Die Mitgliedschaft der Entsendeten sowie der Stellvertretung im Presbyterium ist hierfür keine Voraussetzung. Es wird empfohlen die Entsendung („Die Abgeordneten werden vom Presbyterium gewählt“, Art. 90 Abs. 2 Satz 1 KO) mit den neu gewählten Presbyterinnen und Presbytern in der Sache auch dann abzustimmen, wenn diese noch nicht eingeführt sein sollten.

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Seelsorge: Erreichbarkeit

Viele Menschen sind zurzeit in Angst und Sorge. Deshalb kommt den seelsorglichen Angeboten derzeit eine besondere Bedeutung zu. Auch hier sind unter den besonderen Umständen kreative Lösungen gefragt. Gerade in dieser Zeit kommt es darauf an, Nähe und verlässliche Erreichbarkeit zu signalisieren. Zum Beispiel per Telefon und E-Mail, über Soziale Netzwerke und andere etablierte digitale Kommunikationskanäle.

Wir sehen voller Staunen und Dankbarkeit, mit wie viel Engagement und Kreativität Mitarbeitende in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen derzeit unterwegs sind, um diese Erreichbarkeit sicherzustellen.

Wichtig ist es, den Menschen das Angebot von festen Sprechzeiten und Erreichbarkeiten über Tageszeitungen und Webseiten aktiv zugänglich zu machen. 

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Seelsorge in Altenheimen und Krankenhäusern

Für die Seelsorge in Einrichtungen (Krankenhaus, Altenheim, Hospiz, etc.) gelten folgende Regelungen:

  • Die Maßnahmen in den Einrichtungen sind zu befolgen.
  • Die Seelsorge durch Ehrenamtliche ist einzustellen.
  • Hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger gewährleisten ihre Erreichbarkeit für Notfälle. In solchen Fällen sind ihre Besuche bei Kranken und Sterbenden auch und gerade jetzt in besonderer Weise gefragt.
  • Seelsorglicher Dienst in Notfällen erfolgt nur unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen, die für das Pflegepersonal auch gilt. 

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Trauergottesdienste / Beerdigungen

In Zeiten von Corona kommt dem Infektionsschutz und der Gesundheit der Bevölkerung vorrangige Bedeutung zu. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und nun auch die Bundesregierung alle öffentlichen Veranstaltungen – und damit auch Gottesdienste - untersagt.

Trotzdem muss es möglich sein, auch und gerade jetzt in Würde von verstorbenen Menschen Abschied zu nehmen. Denn die Würde des Menschen – der Trauernden wie der Verstorbenen - steht an allererster Stelle. Trauergottesdienste sind nach Auffassung der Evangelischen Kirche von Westfalen auch jetzt ein wichtiger Teil der Daseinsfürsorge und -vorsorge, der  - vor allem wegen der außergewöhnlichen emotionalen Belastung der Angehörigen - gewährleistet sein sollte.

Von höchster Bedeutung ist für uns der Wunsch und Wille der Angehörigen und Hinterbliebenen. Wenn diese einen Trauergottesdienst in einem kirchlichen oder kommunalen Gebäude wünschen, werden wir sie in diesem Wunsch unterstützen und das uns Mögliche tun, dass ein solcher Gottesdienst in einem würdigen Rahmen stattfinden kann. Dass dabei die Erfordernisses des Infektionsschutzes eingehalten werden (Verzicht auf Händeschütteln und Körperkontakte, Abstand, Desinfektionsmöglichkeiten etc.) versteht sich von selbst. Auch ist die Zahl der Teilnehmenden auf die Hinterbliebenen und Trauernden so weit als möglich zu begrenzen.

Trauergottesdienst/Beerdigung/Bestattung beim Ordnungsamt anzeigen

Zeigen Sie einen geplanten Trauergottesdienst und die Bestattung/Beisetzung beim zuständigen Ordnungsamt vor der Durchführung mit einem Hinweis auf die Durchführung zum Zweck der Daseinsfürsorge und -vorsorge an.

Trauergottesdienst untersagt

Sofern eine Kommune in diesem Fall Trauergottesdienste untersagt, empfehlen wir zunächst, eingespielte politische Kommunikationskanäle zu nutzen (Beispiel:  Kontakt zum zuständigen Bürgermeister/zur zuständigen der Bürgermeisterin). Ist auch auf dieser Ebene keine Einigung möglich, können Rechtsmittel eingelegt werden. Dazu wenden Sie sich bitte umgehend über die zuständigen Ortsdezernenten an das Landeskirchenamt der EKvW.

Dort, wo kommunale Trauerhallen bereits für Trauerfeiern gesperrt sind, empfehlen wir, die Nutzung von Kirchen und kirchlichen Gebäuden zu ermöglichen.

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Trauungen

Auch Trauungen können nach derzeitigem Stand nicht stattfinden.

Taufen

Auch Taufen können nach derzeitigem Stand nicht stattfinden.

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Versicherungen

Wenn eine Freizeit abgesagt werden muss: Wer kommt für den finanziellen Schaden auf?

Der Veranstalter. Für die Absage einer Freizeit gibt es keinen Versicherungsschutz. Deshalb muss die Kirchengemeinde bzw. der Kirchenkreis selbst für den entstandenen Schaden aufkommen. Für eventuell abgeschlossene Reiserücktrittsversicherungen ist eine Pandemie, wie sie jetzt mit dem Corona-Virus existiert, ein Ausschlusskriterium. Weitere Infos: Was ist versichert?

Wenn ein Konzert abgesagt werden muss: Wer kommt für den finanziellen Schaden auf?

Der Veranstalter. Für die Absage eines Konzertes gibt es keinen Versicherungsschutz. Deshalb muss die Kirchengemeinde bzw. der Kirchenkreis selbst für den entstandenen Schaden, also zum Beispiel für anfallende und vertraglich vereinbarte Musikerhonorare, aufkommen. Weitere Infos: Was ist versichert

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Weitere Tipps: Digitale Angebote

 

Hotline

Fragen zu Corona und dem Umgang mit der Pandemie in Gemeinden und Kirchenkreisen? Die Landeskirche hat eine Telefon-Hotline eingerichtet:

0521 594-444

Mo.- Do. 8.00 bis 16.00 Uhr
Fr. 8.00 bis 12.30 Uhr

Per E-Mail sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar (auch an den Wochenenden).

Frage per Mail stellen

 

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Stand: 24.03.2020, 14.30 Uhr