COVID-19: Aktuelle Hinweise

+++Archivierte Fassung - die aktuell gültigen Regelungen finden Sie hier +++

CoronaUpdate 2. August 2021 / Gültig bis 19. August 2021

CoronaUpdate zur Gestaltung kirchlichen Lebens

Corona-Schutz-Empfehlungen in der Ev. Kirche von Westfalen
 

Für Nordrhein-Westfalen gilt seit Montag, 26. Juli, die Landesinzidenzstufe 1. Damit greifen landesweite Infektionsschutzmaßnahmen, die auch in Städten und Kreisen gelten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen. Die generelle Maskenpflicht in Innenräumen, die das Land NRW verordnet hat, betrifft auch die Gottesdienste. 

So lange die landesweite Inzidenz in NRW auch bei 0 lag, hatte die Maskenpflicht für Innenräume in Kommunen der Stufe 0 (Inzidenzwert unter 10) nur empfehlenden Charakter. Das ist durch die steigenden Corona-Infektionszahlen laut Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) jetzt anders. 

Mit Rücksicht auf nicht immunisierte Teilnehmende, zum Beispiel Kinder und Jugendliche, und mit Blick auf die Ausbreitung der Delta-Variante hatte die westfälische Landeskirche ohnehin empfohlen, die geübten Mindestabstände bei Gottesdiensten beizubehalten und beim Gemeindegesang Masken zu tragen. Zumal wir im Blick auf die Gottesdienste auf die Vorlage von negativen Tests oder Impfzertifikaten verzichten, die das Land für viele Gelegenheiten voraussetzt. 

Die Erhebung der Kontaktdaten von Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern ist bei Inzidenzstufe 0 nicht vorgeschrieben, wäre aber trotzdem zu empfehlen. 

Das Land NRW stellt in vielen Bereichen Geimpfte, Getestete und Genese gleich. Wer bereits immunisiert ist, muss in diesen Fällen keinen Negativtestnachweis vorlegen, zum Beispiel bei der Teilnahme an Proben oder Gruppenveranstaltungen. 

Das Dokument mit den landeskirchlichen Empfehlungen gibt es hier zum Download (Stand 06.08.2021) 

 

NEU: Inzidenzstufe 3 vorläufig außer Kraft

Das Land NRW hat vorläufig bis zum 19. August 2021 die Inzidenzstufe 3 außer Kraft gesetzt. Auch Kommunen, deren 7-Tage-Inzidenz über 50 steigt, werden dieser Stufe nicht zugeordnet. Als Grund nennt das Land die geringe Zahl schwerer Krankheitsverläufe und Krankenhauseinweisungen. „Im Fall von erheblichen lokalen Infektionsgeschehen prüfen die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte gemeinsam mit dem Ministerium die Erforderlichkeit von gesonderten Regelungen", heißt es in der seit 30. Juli gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung. 

 

Testpflicht nach dem Urlaub

Seit dem 1. August 2021 müssen grundsätzlich alle ab einem Alter von zwölf Jahren, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, einen Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorlegen, egal von wo und mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Ausnahmen gelten für Grenzpendler. Bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet besteht auch für Geimpfte und Genesene eine Testpflicht. Es gilt weiter die Regelung der CoronaSchVO unter §7 Abs. 3 für die Rückkehr an den Arbeitsplatz: Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test mit geschultem Personal durchführen. 

 

Grundsätzliches

Mit Wirkung vom 9. Juli 2021 trat eine Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in Kraft, die angesichts der Pandemieentwicklung ihre Maßgaben zum Infektionsschutz bei niedrigen Inzidenzwerten neu ausrichtete. Es gilt weiterhin: 

  1. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen der CoronaSchVO.
     
  2. Sie berücksichtigen dabei insbesondere die Grundgedanken der Schutzkonzepte dieser Verordnung gemäß den verschiedenen Inzidenzstufen für Veranstaltungen im Innen­ oder Außenbereich, die mit ihren Veranstaltungen hinsichtlich der Kontakte und daraus resultierender Infektionsrisiken vergleichbar sind.

Die Inzidenzstufen definiert § 1 Absatz 4 der CoronaSchVO wie folgt:

  • Inzidenzstufe 0: 7-Tage-Inzidenz von höchstens 10
  • Inzidenzstufe 1: 7­-Tage-­Inzidenz von über 10, aber höchstens 35
  • Inzidenzstufe 2: 7­-Tage-­Inzidenz von über 35, aber höchstens 50
  • Inzidenzstufe 3: 7­-Tage-­Inzidenz von über 50 (wird bis 19. August nicht angewendet)

Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen, deren Wirksamkeitsdatum sowie die für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw.

Die landeskirchlichen Corona-Empfehlungen werden laufend aktualisiert und ergänzt. Daher bitten wir Sie, regelmäßig auf die Corona-Seite der Landeskirche zu schauen.

Handlungsempfehlungen / Gültig bis 19.08.2021

Die Handlungsempfehlungen (Stand: 06.08.2021) gliedern sich in die Themenbereiche

  • Freiluftgottesdienst
  • Gottesdienst in geschlossenen Räumen
  • Kirchenmusik
  • Konfirmandenarbeit
  • Gruppen und Kreise
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Konferenzbetrieb
  • Bildungsangebote
  • Trauerfeiern
Handlungsempfehlungen

CoronaSchVO NRW

Auf der Seite des Landes NRW zur Corona-Pandemie finden Sie die jeweils gültige Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) und die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“:

Corona-Seite des Landes NRW

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