COVID-19: Aktuelle Hinweise
CoronaUpdate 29. Juli 2021

CoronaUpdate zur Gestaltung kirchlichen Lebens

Corona-Schutz-Empfehlungen in der Ev. Kirche von Westfalen
 

Für Nordrhein-Westfalen gilt seit Montag, 26. Juli, die Landesinzidenzstufe 1. Damit greifen landesweite Infektionsschutzmaßnahmen, die auch in Städten und Kreisen gelten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen. Die generelle Maskenpflicht in Innenräumen, die das Land NRW jetzt verordnet hat, trifft auch auf Gottesdienste zu. 

So lange die landesweite Inzidenz in NRW auch bei 0 lag, hatte die Maskenpflicht für Innenräume in Kommunen der Stufe 0 (Inzidenzwert unter 10) nur empfehlenden Charakter. Das ist durch die steigenden Corona-Infektionszahlen laut Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) jetzt anders. Für Gottesdienste gilt in ganz NRW wieder eine Pflicht zum Tragen medizinischer oder FFP2-Masken, auch wenn die lokale Inzidenzstufe 0 ist. 

Mit Rücksicht auf nicht immunisierte Teilnehmende, zum Beispiel Kinder und Jugendliche, und mit Blick auf die Ausbreitung der Delta-Variante hatte die westfälische Landeskirche ohnehin empfohlen, die geübten Mindestabstände bei Gottesdiensten beizubehalten und beim Gemeindegesang Masken zu tragen. Zumal wir im Blick auf die Gottesdienste auf die Vorlage von negativen Tests oder Impfzertifikaten verzichten, die das Land für viele Gelegenheiten voraussetzt. Neu ist: Einen Entscheidungsspielraum, Gottesdienstbesuche und Gemeindegesang ohne Maske zu ermöglichen, haben die Gemeinden zurzeit nicht mehr.   

Die Erhebung der Kontaktdaten von Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern ist bei Inzidenzstufe 0 nicht vorgeschrieben, wäre aber trotzdem zu empfehlen. 

Weitere Regelungen der Stufe 0 bei Landesinzidenz 1:

  • Für Bildungsangebote gilt, dass Kontaktdaten erhoben und medizinische Masken getragen werden müssen.
  • Für den Konferenzbetrieb muss die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden sichergestellt werden. 

Das pdf-Dokument mit den landeskirchlichen Empfehlungen, das an dieser Stelle zum Download bereitstand, wird derzeit überarbeitet. 

 

Testpflicht nach dem Urlaub

Regelmäßige Testungen aller noch nicht geimpften Personen spielen laut Land NRW eine wichtige Rolle, um eine vierte Corona-Welle zu verhindern. Mit Blick auf Urlaubszeit und Virusvarianten gibt es in der CoronaSchVO unter §7 Abs. 3 eine neue Regelung für die Rückkehr an den Arbeitsplatz: Beschäftigte ohne vollständigen Impfschutz oder Genesenen-Nachweis, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet haben, müssen nach der Rückkehr am ersten Tag an ihrem Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen. 

 

Grundsätzliches

Mit Wirkung vom 9. Juli 2021 trat eine Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in Kraft, die angesichts der Pandemieentwicklung ihre Maßgaben zum Infektionsschutz bei niedrigen Inzidenzwerten neu ausrichtete. Es gilt weiterhin: 

  1. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen der CoronaSchVO.
     
  2. Sie berücksichtigen dabei insbesondere die Grundgedanken der Schutzkonzepte dieser Verordnung gemäß den verschiedenen Inzidenzstufen für Veranstaltungen im Innen­ oder Außenbereich, die mit ihren Veranstaltungen hinsichtlich der Kontakte und daraus resultierender Infektionsrisiken vergleichbar sind.

Die Inzidenzstufen definiert § 1 Absatz 4 der CoronaSchVO wie folgt:

  • Inzidenzstufe 0: 7-Tage-Inzidenz von höchstens 10
  • Inzidenzstufe 1: 7­-Tage-­Inzidenz von über 10, aber höchstens 35
  • Inzidenzstufe 2: 7­-Tage-­Inzidenz von über 35, aber höchstens 50
  • Inzidenzstufe 3: 7­-Tage-­Inzidenz von über 50

Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. 

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen, deren Wirksamkeitsdatum sowie die für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw.

Die landeskirchlichen Corona-Empfehlungen werden laufend aktualisiert und ergänzt. Daher bitten wir Sie, regelmäßig auf die Corona-Seite der Landeskirche zu schauen.

Handlungsempfehlungen

Die Handlungsempfehlungen (Stand: 09.07.2021) gliedern sich in die Themenbereiche

  • Freiluftgottesdienst
  • Gottesdienst in geschlossenen Räumen
  • Kirchenmusik
  • Konfirmandenarbeit
  • Gruppen und Kreise
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Konferenzbetrieb
  • Bildungsangebote
  • Trauerfeiern
Handlungsempfehlungen

Links

Frühere Corona-Updates

  

Kirchliches Leben trotz Corona

Rechtliche Aspekte von Online-Gottesdiensten

Streaming von Gottesdiensten: Informationen zu GEMA, VG Musikedition und gemeinfreien Liedern

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der Regelungen für Online-Gottesdienstübertragungen und – aufzeichnungen der EKD ab dem 15.9.2020.

klick hier