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Busunglück überschattet Reformationsfest in Tecklenburg

»Wir sind sehr traurig«

Das Reformationsfest der drei Evangelischen Kirchenkreise Tecklenburg, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Münster auf der Freilichtbühne Tecklenburg wurde von einem schweren Unfall überschattet. Präses Annette Kurschus sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

Ein Shutttlebus, der die Gäste sicher zum Veranstaltungsort bringen sollte, verunglückte zwischen Ledde und Tecklenburg. Eine Frau starb, 21 Menschen wurden verletzt.

Präses Kurschus: »Wir trauern mit den Angehörigen der Frau, die bei diesem Unfall gestorben ist.‎ Wir beten für alle Betroffenen, für die Verletzten, die jetzt unter den Folgen leiden.
Unser Dank gilt Sanitätern, Ärzten, Feuerwehrleuten, Polizisten, Notfallseelsorgern‎ und den weiteren Helferinnen und Helfern, die tatkräftig und besonnen gehandelt haben. Im Unglück bewährte sich eine Gemeinschaft, die das Menschenmögliche getan hat.«

Die Nachricht von dem Unglück erreichte die Organisatoren während des Gottesdienstes auf der Freilichtbühne. 2.400 Gäste hatten den Weg nach Tecklenburg gefunden, um gemeinsam unter dem Motto »Einfach frei im Münsterland« 500 Jahre Reformation zu feiern. Nach der Predigt von Dr. Eckhard von Hirschhausen informierte der Superintendent des Kirchenkreises Tecklenburg, André Ost, die Gottesdienstgemeinde über den Vorfall.

Joachim Anicker, Superintendent des Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, lud zu einem gemeinsamen Gebet für die Opfer und Angehörigen ein. Zusammen mit Assessor Uwe Völkel (Kirchenkreis Münster) besuchten die Superintendenten anschließend die Betroffenen in der Hauptschule in Tecklenburg, wo diese medizinisch versorgt und durch Notfallseelsorger betreut wurden, und fuhren zur Unfallstelle. »Wir sind sehr traurig« so Ost auf der Pressekonferenz am Nachmittag. »Wir können jetzt nur das tun, was wir als Christen tun können: Die betroffenen Menschen Gott anbefehlen«, fügte Anicker hinzu.

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