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auf einen Blick
Flüchtlings-Konferenz in Iserlohn möchte das ehrenamtliche Engagement stärken

Willkommenskultur konkret stärken

ISERLOHN - Zur Konferenz »Gemeinsam für Flüchtlinge« sind in Iserlohn gestern (23.4.2015) rund 30 Vertreter aus Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn sowie Vertreter aus den Städten und Gemeinden, der Diakonie Mark-Ruhr und der katholischen Kirche zusammengekommen. Sie haben über eine bessere Betreuung von Flüchtlingen beraten. Für Ehrenamtliche soll es nach den Sommerferien einen Workshop-Tag geben, der unter anderem über die Themen Patenschaften, Aufbau und Organisation von Flüchtlingshilfen und deren Finanzierung informiert.

»Wir sind heute hier zusammengekommen, um die Willkommenskultur konkret zu stärken«, erklärte Superintendentin Martina Espelöer. »Mit der Konferenz haben wir für die Region eine Initialzündung gegeben verbunden mit dem Appell: Vieles ist möglich vor Ort, um der Welt in dieser schwierigen Situation ein menschliches Gesicht zu geben«.

Daran möchte auch die katholische Kirche mitwirken, unterstrich Gaby Iserloh vom Dekanat Märkisches Sauerland, und plädiert für eine Vernetzung mit weiteren Institutionen und Einrichtungen in der Region. Und Pfarrer Martin Wehn, theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, sieht in der Vernetzung der verschiedenen Akteure und Partner in den Städten und Kommunen des Evangelischen Kirchenkreises eine Chance, auch zu »einer zügigen Integration, ja besser noch Inklusion von Flüchtlingen« zu kommen.

Der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn will sich am App schnell und einfach Hilfsangebote für Flüchtlinge finden. Vorgestellt wurde auch eine mobile Flüchtlingsberatung der Diakonie Mark-Ruhr für die Städte und Kommunen, die keine eigenen Beratungsstellen vorhalten können. Die finanziellen Mittel für dieses Programm stellt das Land NRW auf der Basis der zugewiesenen Flüchtlinge zur Verfügung, erklärte Frau Heidrun Schulz-Rabenschlag von der Diakonie Mark-Ruhr. Weitere Fördermittel stellt die Evangelische Kirche von Westfalen für die Fortbildung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen bereit sowie das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

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