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auf einen Blick
Erste Jugendsynode im Kirchenkreis Wittgenstein zu Ende gegangen

»Wie die Kirche im Jahre 2030 aussehen soll«

Kaum hatte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm im Rahmen der EKD-Synode in Bonn gefordert, Jugendliche stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden, war im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein die erste Jugendsynode zu Ende gegangen.

Anderthalb Jahre lang hatten Haupt- und Ehrenamtliche aus der Jugendarbeit im Kirchenkreis die Synode vorbereitet. So konnte das Leitungsteam um Corinna Hedrich mehr als 30 Delegierte zwischen 15 bis 30 Jahren im Abenteuerdorf in Wemlighausen begrüßen.

Nach einem Grußwort von Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann (per Skype zugeschaltet) ging es für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in intensive Gruppenarbeitsphasen.

Dabei drehte sich alles um das Thema »Wie die Kirche im Jahre 2030 aussehen soll«. Konkret ging es um Finanzen und Vernetzung, um Kirche im Internet und Glauben im Alltag, um Mitarbeiter-Motivation und Gottesdienst-Gestaltung, um Gemeinde mit Blick auf die Welt und die Zukunft der Jugendarbeit. Das Ziel: eine lebendige evangelische Kirche in Wittgenstein und im Hochsauerland im Jahr 2030.

Bessere Möglichkeiten der Kommunikation, die leichtere Zugänglichkeit zu Informationen, ein klares Einbringen von christlichen Positionen in den Alltag - all das waren unumstrittene Positionen. Anders als beim Thema Kirchenmusik. Während die einen jüngere Musik forderten, wollten andere den älteren Gottesdienst-Besuchern die Orgel nicht komplett wegnehmen.

Fazit nach drei Tagen intensiver Arbeit: ein Stück gelebte Demokratie und eine wichtige praktische Übung. Die Ergebnisse der Synode wurden Superintendent Stefan Berk am Ende in einem Koffer mitgegeben. Er wird sie auf der nächsten Kreissynode vorstellen. Anfang des kommenden Jahres wird es dann eine öffentliche Tagung geben, auf der die Synodalen des Kirchenkreises mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen können.

Die Jugendsynode wurde vom Kreis Siegen-Wittgenstein und von der Evangelischen Kirche von Westfalen finanziell unterstützt.

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