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Villigster Institute veranstalten Fachtag Gender am 29. Oktober

Vielfalt leben und gestalten

SCHWERTE/WESTFALEN - Spätestens seit dem Eklat um die WDR-Sendung »Hart aber fair« zum Thema »Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn« ist das Thema Gender in der medialen Diskussion präsent. »Doch leider geht es dabei nur selten um ein wirklich fachliches Gespräch«, meint Nicole Richter, Fachbereichsleiterin im Frauenreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW).

»Das wollen wir ändern!«, so Meike Zeipelt, Referentin für Mädchenpolitik im Amt für Jugendarbeit der EKvW. Zusammen mit einem breiten Bündnis, zu dem das Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung, das Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und die Fachstelle Gender NRW (FUMA) gehören, organisiert sie einen Fachtag Gender zum Thema »Vielfalt leben und gestalten«. Er findet am 29. Oktober in Haus Villigst (Schwerte) statt und beginnt um 9 Uhr.

Ziel des Fachtage ist es, einen Raum für Fragen, Informationen und Austausch rund um die Facetten von Geschlechtergerechtigkeit zu bieten. Nicola Tofaute und Uwe Ihlau (FUMA)  geben dazu vormittags zwei Impulse zu den Themen »Gender und geschlechtliche bzw. sexuelle Vielfalt«.

Am Nachmittag werden in vier Projektstationen bewährte Methoden und neue Genderideen für die Kinder-, Jugend-, und Gemeindearbeit vorgestellt und praktisch ausprobiert. »Gender bedeutet für uns Rollenvielfalt zu ermöglichen«, erklärt Ralf Höffken, Fachmann für die Vater-Kind-Arbeit im IKG. Und Thomas Böhme, Pfarrer für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, ergänzt: »Uns geht es um Fragen wie: Wie schaffen wir eine einladende Atmosphäre in unserer Kirche, in der sich alle angenommen fühlen? Wie können wir uns von Klischees lösen und Diskriminierungen abbauen?«

Diese und andere Fragen werden am Fachtag Gender diskutiert. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (inkl. Verpflegung und Tagungsmaterial).

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