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auf einen Blick
Woche für das Leben wird am 18. April in Hamburg eröffnet

Sterben in Würde

HAMBURG - Viele Menschen haben Angst davor, am Lebensende nicht mehr über sich selbst bestimmen und nur noch ein gebrechliches Leben unter Schmerzen und völliger Abhängigkeit von Pflege und Medizin führen zu können. Sie haben außerdem Sorge, ihrem Partner, den Kindern oder Verwandten zur Last zu fallen. Die »Woche für das Leben« greift in diesem Jahr diese Sorge auf und möchte Lösungswege aufzeigen.

Was bedeutet es aus christlicher Sicht, menschenwürdig zu sterben? Gilt eine Pflicht zum Lebenserhalt um jeden Preis? Wie sind Menschen im Sterbeprozess zu begleiten und wie müssen gesellschaftliche Institutionen gestaltet sein, um ein menschenwürdiges Sterben zu fördern?

Die »Woche für das Leben« lädt von 18. bis 25. April unter dem Motto »Sterben in Würde« deutschlandweit zu Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Gottesdiensten rund um diese Fragestellungen ein.

Zum Auftakt findet am Freitag in der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen ein ökumenischer Gottesdienst statt. Er beginnt um 11 Uhr und wird geleitet vom EKD Ratsvorsitzdenden Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx.

Hintergrund

Seit 1991 leisten die evangelische und katholische Kirche mit ihrer gemeinsam getragenen Aktion »Woche für das Leben« einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens. Die Woche für das Leben wird getragen von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. In einem Dreijahreszyklus wird jeweils eine Thematik mit jährlich wechselnden Schwerpunkten behandelt. Die Aktionswoche steht 2016 unter dem Motto »Sterben in Würde« und ist Teil des Dreijahreszyklus »Herr, Dir in die Hände«.

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