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auf einen Blick
Fünf Frauen bereiten das Großereignis in Dortmund für die westfälische Gastgeberkirche vor

Starkes Team für den Kirchentag 2019

»Wir werden gute Gastgeber sein«, sagte Präses Annette Kurschus, als es im September 2015 endgültig klar war: Der Kirchentag kommt 2019 nach Dortmund. Was die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) angekündigt hat, kann nun verstärkt vorbereitet werden. Das westfälische Kirchentagsteam für 2019 steht fest. Die fünf Frauen haben sich jetzt (10.2.) in Dortmund der Öffentlichkeit vorgestellt.

Als Beauftragte koordiniert Marit Günther die Zusammenarbeit zwischen Landeskirche und dem Deutschen Evangelischen Kirchentag. Damit das Großereignis auch einen westfälischen Akzent erhält, wird es entsprechende Programm-Anteile geben, die sie vorbereitet. Dazu baut die Pfarrerin ein Netzwerk der regionalen Akteure in Dortmund, NRW und Landeskirche auf. Bereits seit September arbeitet sie beim Kirchentag mit, derzeit in Berlin. Vom Kirchentag im Mai 2017 in Berlin und Wittenberg kann man lernen. Zentrale Programmpunkte wie Eröffnungsgottesdienst oder Abend der Begegnung in der Innenstadt »werden auch in Dortmund einen regionalen Schwerpunkt des Gastgebers haben«, erklärt Pfarrerin Günther. Andererseits wird es in Berlin natürlich eine gebührende Einladung geben: In der »Westfalenhalle« auf dem Messegelände ist ein Programm geplant, das Lust auf Dortmund macht.

Katja Breyer arbeitet im regionalen Programm mit, seit Januar in der DEKT-Geschäftsstelle. »Von Anfang an hat mich die gute Stimmung dort beeindruckt. Alle ziehen an einem Strang, um die verschiedenen Baustellen zu bearbeiten.«

Rund um den Dortmunder Kirchentag wird es ein Extra-Kulturprogramm geben. Das ist der Bereich von Kerstin Gralher, die dafür schon viele Ideen hat und in Berlin weitere Anregungen sammeln wird. Ihr Ziel: »Aus der kulturellen Vielfalt der Stadt Dortmund soll ein einladendes Programm für die Kirchentagsgäste werden.«

Was wäre ein Kirchentag ohne Gottesdienste? Für das entsprechende Programm sorgt Pfarrerin Gudrun Mawick. »Dazu gehört, dass ich mir alle Kirchen in Dortmund anschaue, um zu sehen, was wir da Schönes machen können.« Schon lange gehört sie zum Ausschuss für Abendmahl, Gottesdienst, Fest und Feier beim DEKT. Auch an dem Liederbuch »freiTöne« hat die musikalische Theologin mitgearbeitet.

»Ich hoffe, dass es gelingt, auch Menschen zu interessieren, die noch nie auf einem Kirchentag waren«, sagt Christa A. Thiel, die seit Januar im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing des DEKT mitwirkt. »Hier ist ein Team mit vielen kreativen Ideen und Know-How unterwegs" meint sie und freut sich darauf, in Dortmund »ähnlich tolle Ideen in die Tat umzusetzen« – zum Beispiel bei der Kampagne für Privatquartiere.

»Wir sind in Westfalen für den Kirchentag jetzt bestens aufgestellt«, sagt Albert Henz, Vizepräsident der EKvW. »Unsere Landeskirche beteiligt sich mit Geld und ‚Women-Power‘ – mit insgesamt gut neun Millionen Euro. Ich bin stolz auf unser Team.« Die DEKT-Geschäftsstelle zieht voraussichtlich im Herbst 2017 nach Dortmund.

Der offizielle Startschuss für ihre Arbeit fällt in einem Gottesdienst am Sonntag, 12. Februar. Die Predigt hält Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Mehr als hundert Gemeinden in ganz Deutschland und der Schweiz werden ihren Gottesdienst an diesem Sonntag der Vorbereitung auf den Kirchentag widmen. Der Gottesdienst in St. Reinoldi, Ostenhellweg 2, beginnt um 11.30 Uhr. (Pressemeldung 13/2017)

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