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auf einen Blick
Besuch bei den syrisch-orthodoxen Christen in der Osttürkei

Solidarität in schwerer Zeit

»Lasst uns nicht allein« lautete die dringende Bitte der Gemeindemitglieder in der Stadt Kahta. Seit drei Tagen ist eine Delegation der EKvW unter Leitung von Kirchenrat Gerhard Duncker unterwegs in der Osttürkei.

Auf Einladung von Bischof Gregorius, Metropolit in Adiyaman, informiert sich die Gruppe über die schwierige Situation der syrisch-orthodoxen Christen in ihrem uralten Siedlungsgebiet im türkisch-syrischen Grenzbereich.

Die syrisch-orthodoxe Kirche gehört zu den altorientalischen Kirchen. Gottesdienstsprache ist bis heute aramäisch - die Sprache Jesu. Ein lebendiges Gemeindeleben erfuhr die Delegation bei ihrem Besuch in der Wohnung des Gemeindevorstehers Emin Bayit, in der oft das gemeindliche Leben stattfindet. Am Abend wurde in einem gemeinsamen Gottesdienst des verschleppten Gregorius Youhanna Ibrahim, Bischof von Aleppo gedacht.

Die achtköpfige Delegation war beeindruckt von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der über 50 Familien, die mit Bischof Gregorius die christliche Diaspora in Adiyaman bilden. Dem Besuch in der Osttürkei wird sich eine weitere Etappe in Istanbul anschließen, bei der auch die deutsche-evangelische Gemeinde und das Ökumenische Patriarchat besucht wird.

Die aus Gerhard Duncker, Ralf Lange-Sonntag, Annette Muhr-Nelson, Stephanie Lüders, Thomas Krieger, Martin Vorländer, Augin Yalcin und Adnan Mermertas bestehende Delegation bereist die Türkei für sieben Tage.

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