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Erfolgreich: 1. Westfälischer Tag der Fördervereine und Freundeskreise in Soest

»Sie tun etwas Großes und Wertvolles«

Gelungene Premiere für den »1. Tag der Fördervereine und Freundeskreise« in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW): Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regionen der Landeskirche kamen am Samstag (21. April) auf Einladung der westfälischen Landeskirche nach Soest, um sich kennenzulernen, ihre Projekte vorzustellen, sich zu vernetzen und fortzubilden.

Landeskirchenrat Martin Bock, Dezernent für den Arbeitsbereich Fundraising und Mitgliederbindung im Landeskirchenamt, würdigte in seiner Begrüßung die Arbeit der landeskirchenweit rund 800 Fördervereine und Freundeskreise als für die Kirche unverzichtbar. »Sie tun etwas Großes und Wertvolles: Freiwillig setzen Sie sich mit Ihrem Verein oder Freundeskreis dafür ein, dass Kirchen erhalten werden und Gemeindehäuser einladend ausgestattet sind. Oder dafür, dass Jugendarbeit läuft, die Kinder und junge Menschen begeistert. Manche von Ihnen wirken daran mit, dass evangelische Schulen Orte sind, wo man gerne lernt.

Und andere sorgen dafür, dass in evangelischen Kindergärten das Leben brummt. Wieder andere fördern eine ganze Kirchengemeinde – ihre eigene oder eine andere, zu der eine Partnerschaft gepflegt wird. Manche von Ihnen bringen Kirchen zum Klingen, indem sie eine Kantorei oder eine Kirchenmusikerstelle unterstützen«, so Bock. »Ich kann nur sagen: Was für ein Segen sind Sie, in dem, was Sie tun.« Und deshalb dankte er den Teilnehmenden – auch im Namen von Präses Annette Kurschus – ganz herzlich für ihr Engagement.

Die Grüße der Stadt Soest überbrachte Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer. Er freute sich, dass die Soester St.-Petri-Kirche und das benachbarte Petrushaus von der Landeskirche als Veranstaltungsorte ausgewählt worden seien und lobte die überaus rege Vereinslandschaft in der 50.000-Einwohner-Stadt. Sein Fazit: »Ohne all die engagierten Menschen hätten wir hier gar nicht so eine hohe Lebensqualität.« Und dankend zog er symbolisch seinen Hut: »Lebenszeit ist schließlich das Wertvollste, was man einsetzen kann!«

Fröhliche Atmosphäre und große Ernsthaftigkeit

Anschließend wurden fünf kreative Workshops angeboten. Die Themen: »Tu Gutes und rede darüber. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit« – »Keine Angst vor dem Finanzamt. Gemeinnützigkeit und Steuerpflicht« – »Viel mehr als nur Mitgliedsbeiträge. Fundraising für Fördervereine – Fundraising mit Fördervereinen« – »Nicht selbstverständlich, aber machbar. Verein und Kirchengemeinde in guter Partnerschaft« – »Liebe auf den ersten Blick. Vereinsprospekte gut gestalten«. Zwischendurch war immer mal wieder Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen zu sammeln.

Organisator Hansjörg Federmann, Pfarrer für Fundraising und Mitgliederbindung der EKvW, zeigte sich am Ende des Tages »hochzufrieden«: Beeindruckt von der  »fröhlichen Atmosphäre und großen Ernsthaftigkeit, mit der die Teilnehmenden sich für ihre Vereinsziele einsetzen« ist es sein Wunsch, den noch jungen landeskirchlichen Arbeitsbereich weiter aufzubauen, die Vernetzung im Bereich Fundraising zu fördern und den »Tag der Fördervereine und Freundeskreise« künftig regelmäßig anzubieten. (Pressemitteilung 18/2018)

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