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Altersgrenze von 75 Jahren bleibt, Wahlperiode darf aber beendet werden

Presbyter dürften künftig länger im Amt bleiben

Presbyterinnen und Presbyter dürfen in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) künftig über ihren 75. Geburtstag hinaus im Amt bleiben. Und zwar bis zum Ende der laufenden Amtszeit. Das hat die Landessynode am heutigen Donnerstag (17.11.) beschlossen.

Endete die Mitgliedschaft in den gemeindlichen Leitungsgremien bislang automatisch mit Vollendung des 75. Lebensjahres, dürfen die gewählten Männer und Frauen die vierjährige Wahlperiode künftig regulär beenden und müssen nicht mehr vorzeitig ausscheiden. Grundsätzlich hält die westfälische Landeskirche aber an der geltenden Altersgrenze von 75 Jahren fest. Damit solle eine »schleichende Überalterung der Leitungsgremien« vermieden und »Jüngeren die Chance zur Mitwirkung« gegeben werden, heißt es zur Begründung der Gesetzesänderung. Die bislang geltende Regelung habe sich in der Praxis aber oft als »einerseits umständlich, andererseits als unbarmherzig« erwiesen, so der Dortmunder Superintendent Ulf Schlüter.

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Datum: 17.11.2016