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Praxistag »Messy Church«

Zum Praxistag »Messy Church – Mit Kindern und Erwachsenen neue Formen von Gemeinde bauen« laden das Amt für missionarische Dienste (AMD) und das Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung am Samstag, 5. November 2016 von 10.00 bis 16.00 Uhr in das Haus Landeskirchlicher Dienste in Dortmund ein.

»Messy Church« – dieser Name steht für eine neue, kreative Form des Gottesdienstes, der sich nicht nur an Kinder richtet, sondern auch deren Eltern und Verwandte mit in den Blick nimmt. Entstanden 2004 in einer Gemeinde bei Portsmouth/England, gibt es inzwischen über 3000 Messy Churches in England. Aber auch in Europa, den USA, Afrika oder Australien ist diese neue Gemeindeform zu finden.

Mit diesem Angebot wird versucht, kreativ und alltagsbezogen kirchendistanzierte Familien mit ihren Kindern anzusprechen und neu mit dem christlichen Glauben in Kontakt zu bringen. Dabei geht es, wie der Name sagt, ziemlich »messy« zu, also, so die englische Bedeutung des Wortes, »bunt, durcheinander, unordentlich« und ruhig auch etwas chaotisch. Um das Messie-Syndrom, dem Unvermögen, im eigenen Lebensumfeld die Ordnung aufrechtzuerhalten, geht es dabei also nicht.

Im Mittelpunkt des Praxistages steht neben der Vorstellung des Konzepts und des Ablaufs einer Messy Church auch das praktische Arbeiten. So gibt es in Arbeitsgruppen u.a. die Gelegenheit, sogenannte Kreativstationen oder »Praying Stations« (Gebetsstationen) zu einem Bibeltext zu entwickeln.

Eingeladen sind Haupt- wie Ehrenamtliche aus Gemeinden und Diensten, die neugierig sind auf Überraschungen im Gottesdienst. Weitere Informationen sowie den Flyer zum Download finden Sie auf den Seiten des AMD.

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