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auf einen Blick
Kirchentag freut sich über die Einladung aus Dortmund für 2019

Präsidium entscheidet im Oktober

DORTMUND/WESTFALEN - Die Stadt Dortmund hat am Mittwoch (3.9.) die Unterstützung von 2,7 Mio. Euro sowie Sachleistungen in Höhe 720.000 Euro für einen Deutschen Evangelischen Kirchentag im Jahr 2019 in Dortmund bewilligt und damit den Kirchentag in die Stadt im Ruhrgebiet eingeladen.

Gastgeber wären neben der Stadt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und das Land Nordrhein-Westfalen.

Präses Annette Kurschus, leitende Theologin der EKvW: »Nun ist der Weg frei für einen Kirchentag 2019 in Dortmund. Ich bin froh über diese kluge und weitsichtige Entscheidung. Kirchentage kosten Geld, keine Frage. Aber sie sind auch ein Gewinn – nicht nur für das Image einer Stadt und für die regionale Wirtschaft. Evangelische Kirchentage eröffnen Freiräume des Glaubens und Denkens, des Zweifelns, Streitens und Hoffens – über Themen und Fragen, die alle betreffen. Ich bin dankbar, dass Politik und Öffentlichkeit, Stadtverwaltungen und Steuerzahler, Christen und andere dies anerkennen. Sie sind es wert – uns allen. Ich freue mich auf dieses Ereignis in der westfälischen Metropole. Wir werden gute Gastgeber sein.«

Die Generalsekretärin des Kirchentages, Ellen Ueberschär: »Wir freuen uns sehr über die Entscheidung, die die besondere Bedeutung von Kirchentagen anerkennt. Kirchentage stärken entscheidend das bürgerschaftliche Engagement einer Stadt und Region. Darüber hinaus wird Dortmund ein begeisterndes Fest mit vielfältigen Diskussionen, Konzerten und viel Kultur erleben.«

Im Oktober wird das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages über die Annahme der Einladung formal entscheiden. Als Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund ist der derzeitige Bundesaußenminister und Vorstandsmitglied des Präsidiums des Kirchentages, Frank-Walter Steinmeier, vorgesehen.

Fotonachweis: Dkoedo/CC BY-SA 3.0

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