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Wuppertaler Pfarrer ist neuer Moderator des Reformierten Bundes

Präses Kurschus gratuliert Martin Engels zur Wahl

WUPPERTAL/BIELEFELD - Präses Annette Kurschus, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), hat dem neuen Moderator des Reformierten Bundes, Pfarrer Martin Engels, zu dessen Wahl gratuliert: »Im Namen der westfälischen Landeskirche wünsche ich Ihnen weiterhin den Mut zu Ehrlichkeit, Klarheit und Gottvertrauen, von dem Sie in Ihrer Vorstellung so viel ausgestrahlt haben.«

Die Schätze der reformierten Tradition seien kostbar; ihr Glanz dürfe in den unterschiedlichen Farben des Protestantismus nicht fehlen. »Eine unierte Landeskirche wie unsere tut gut daran, ihre unterschiedlichen konfessionellen Prägungen zu achten und zu pflegen – um den Grund und die Kraft des christlichen Glaubens in unserer Welt auf vielfache Weise zum Leuchten zu bringen«, so Kurschus. »Dass Sie uns dabei in Zukunft als überzeugender und profilierter Repräsentant der Reformierten helfen, wünsche ich Ihnen und uns. Nehmen Sie sehr persönlich, was die Tageslosung am Datum Ihrer Wahl verheißt: Des HERRN Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind (2.Chronik 16,9).«

Martin Engels (34) ist am Freitag (24.4.) auf der Hauptversammlung des Reformierten Bundes im nordrhein-westfälischen Schwerte zum neuen Moderator gewählt worden. Er folgt auf Peter Bukowski, der nach 25 Jahren aus dem Amt geschieden ist.

Ein weiterer Glückwunsch der Präses ging an Pfarrer Bernd Becker, Geschäftsführer des Evangelischen Presseverbandes für Westfalen und Lippe e. V. Becker wurde von den Mitgliedern der Hauptversammlung für die Dauer von acht Jahren in das Leitungsgremium des Reformierten Bundes gewählt.

Annette Kurschus hob in ihrer Predigt zur Eröffnung der Hauptversammlung die Konsequenzen der biblischen Botschaft für die Gegenwart hervor. Die reformierte Tradition habe immer darauf bestanden, »dass einem Leben, einer Kirche und einer Welt, der Gottes Verheißungen gelten, auch etwas anzusehen sein« müsse.

Der Reformierte Bund ist der Dachverband für rund zwei Millionen reformierte Christinnen und Christen in Deutschland mit Sitz in Hannover. In das Moderamen des Reformierten Bundes entsendet auch die Evangelische Kirche von Westfalen Mitglieder, da es in der unierten Kirche lutherische und reformierte Glaubenstraditionen gibt.

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