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Stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende trifft Papst Franziskus und predigt in evangelischer Kirche

Präses Kurschus eröffnet Etappe des Stationenweges in Rom

Präses Annette Kurschus reist als stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vom 17. bis 19. Januar nach Rom. Dort wird sie eine Etappe des Europäischen Stationenweges zum Reformationsjubiläum in einem feierlichen Gottesdienst eröffnen.

Seit November 2016 erinnert der Europäische Stationenweg an Orte der Reformation. Dazu zählt auch Rom, wo Martin Luther 1510/1511 gewesen ist. In Rom gibt es heute auch eine aktive zweisprachige evangelisch-lutherische Gemeinde. In deren Kirche, der Christuskirche, predigt Annette Kurschus am Mitwoch (18.1.) gemeinsam mit Kardinal Kurt Koch, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.
Eine Audienz bei Papst Franzsikus und ein Besuch bei der deutschen katholischen Gemeinde stehen am Mittwoch ebenfalls auf dem Programm.

Am Dienstag (17.1.) besucht Präses Kurschus die deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan. Kurschus, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), trifft sich außerdem mit Vertretern der Waldenserkirche, einer kleinen, sehr aktiven evangelischen Minderheit, die mit Westfalen partnerschaftlich verbunden ist.

Der Europäische Stationenweg führte im November durch Minden und kommt im Mai 2017 in Mitteldeutschland an. Städte in den Niederlanden und in Ungarn, in Slowenien und Irland werden ebenso angefahren wie Rom, Augsburg, Worms und die Wartburg. In Wittenberg mündet der Weg in die Weltausstellung Reformation. 36 Stunden lang wird jeweils Station gemacht: Regionale und ökumenische Partner laden zu einem Fest mit zahlreichen Veranstaltungen ein, um lokale Beziehungen zur Geschichte der Reformation aufzudecken. (PM 02/2017)

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