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auf einen Blick
Präses Annette Kurschus: Die Welt braucht die Botschaft von der Überwindung des Todes

Ostern leuchtet gegen Gleichgültigkeit und Gewalt

Die Botschaft vom auferstandenen Christus befreit von einer düsteren Sicht auf die Welt, betont Präses Annette Kurschus: »Das österliche Licht will sich auch und gerade in den Dunkelheiten des menschlichen Herzens ausbreiten; in dessen Fragen und Zweifeln vermag es sich besonders tröstlich zu spiegeln«, schreibt die leitende Theologin in ihrem Osterbrief an ehren- und hauptamtlich Beschäftigte der Evangelischen Kirche von Westfalen.

»Schwer wiegen Lüge und Leid. Gewalt und Gleichgültigkeit lassen den Blick trüb werden«, heißt es in dem Brief. Doch Christen könnten lernen, zweimal hinzuschauen und weiter und tiefer zu sehen. »Wir sollen uns einüben in Gottes Blick auf die Welt und uns die verbittert-verächtlichen Blicke wie Schlaf aus den Augen reiben«, schreibt Präses Kurschus.

Die Welt brauche nichts dringender als die Botschaft von der Überwindung des Todes. »Sie macht uns Menschen zu Liebhaberinnen und Liebhabern des Lebens. Sie fordert die Kirche zum Einspruch gegen den Tod heraus. Und sie lässt uns entdecken, wie Christus lebendig ist – hier und jetzt, mitten unter uns.«

Annette Kurschus dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Zeit, Kraft und Geduld im Einsatz für das Evangelium. Sie wünscht ihnen »Lust und Mut und Fantasie, Ihren Glauben und Ihre Zweifel mit den Menschen in Ihrer Kirchengemeinde, an Ihrem Arbeitsplatz und in Ihrem Verantwortungsbereich zu teilen«. (Pressemitteilung 14/2018)

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Die Osterbotschaft 2018 von Präses Annette Kurschus

Datum: 01.04.2018