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Heilige Schrift & Ikonen: Themenjahr »Bild und Bibel« verbindet Protestanten und Orthodoxe

Orthodoxe Vesper als Zeichen gelebter Ökumene

BIELEFELD/WESTFALEN - Das gegenwärtige Jahr der Reformationsdekade steht unter der Überschrift »Bild und Bibel«. Für die Evangelische Kirche von Westfalen ist dieses Jahr – ebenso wie für die benachbarte Lippische Landeskirche – ein besonderer Anlass zur Begegnung mit den orthodoxen Gemeinden in ihrem Bereich.


Die Verkündigung durch das Wort der Heiligen Schrift und durch die Ikone in der Tradition der orthodoxen Kirche soll in diesem Themenjahr ein besonderes Augenmerk finden in der ökumenischen Begegnung und im gemeinsamen gottesdienstlichen Feiern. Aus diesem Anlass luden die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland am 29. Juni gemeinsam zu einer Orthodoxen Vesper in die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde »Hl. Apostel Paulus« nach Bielefeld ein.

Das Datum gilt nach gregorianischem Kalender als Tag der Apostel Petrus und Paulus, deren Zeugnis und Martyrium für beide Kirchen von Bedeutung ist. Die Liturgie leitete Metropolit Dr. h.c. Augoustinos (Bonn) – die Predigt hielten die westfälische Präses Annette Kurschus und der lippische Landessuperintendent Dietmar Arends. Für Kurschus war es »kostbar und schön, dass wir heute als orthodoxe und protestantische Christen zusammen Gottesdienst feiern«. Am »Tag der Apostel Petrus und Paulus« erinnerte die leitende Theologin der EKvW an »zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zwei Weisen, Kirche zu sein und zu leben. In aller Unterschiedlichkeit eins im gemeinsamen Zeugnis für Christus«. Ökumene konkret.

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