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auf einen Blick
VEM plant Vielzahl von interreligiösen Veranstaltungen

Mwombeki: »Zum Dialog gibt es keine Alternative«

Die Vereinte Evangelische Mission verstärkt ihr Programm im interreligiösen Dialog nochmals. Mit Seminaren, Studienreisen und offenen Angeboten sollen in diesem und den nächsten Jahren Vorurteile abgebaut und das friedliche Miteinander der Religionen weltweit, aber auch ganz besonders in Deutschland gestärkt werden.

»Zum Dialog gibt es keine Alternative«, sagt VEM-Generalsekretär Dr. Fidon Mwombeki: »Für uns als VEM ist es besonders wichtig, ihn nicht nur zu fordern, sondern konkret umzusetzen. Dafür sind diese Veranstaltungen so wichtig.«

Begegnungen auf Java

So werden zum Beispiel im Februar zehn Studierende der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel in Zentraljava Kirchen und muslimische Organisationen kennen lernen und erfahren, wie der interreligiöse Dialog dort funktioniert. Ebenfalls im Februar werden Christen und Muslime aus Deutschland im Rahmen eines Pastoralkollegs zwei Wochen lang gemeinsam mit christlichen und muslimischen Theologinnen und Theologen aus Indonesien zusammenkommen - in einem Fortbildungszentrum der Ostjavanischen Kirche, für die der interreligiöse Dialog zum Alltag gehört.

JCM-Tagung in Wuppertal

Vom 16. bis 22. März dann kommen Juden, Christen und Muslime in Wuppertal zur  42. Internationalen Tagung zum Dialog von Juden, Christen und Muslimen in Europa (JCM) zusammen. Thema der Tagung ist »Solidarität und Widerspruch«.

Zu Gast bei JCM sind unter anderem Dr. Bambang Ruseno, VEM-Mitarbeiter für Islamwissenschaften an der Lutherisch-Theologischen Hochschule in Hongkong, und Dr. Syafaatun Almirzanah, Professorin für Islamwissenschaften an der Universität von Indonesien in Jakarta. Sie begleiten zuvor das Partnerschaftsseminar Indonesien und berichten auch beim anschließenden Missionsabend in Wuppertal über ihre Erfahrungen im christlich-muslimischen Dialog.

Langzeitfortbildung ab Dezember

Im Dezember 2015 schließlich startet eine Langzeitfortbildung „Interkulturelle und interreligiöse Kompetenz, die – und das ist neu – gemeinsam von christlichen, muslimischen und jüdischen Fachleuten vorbereitet wird. (VEM)

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Dr. Fidon Mwombeki: Zum Dialog gibt es keine Alternative. Foto: Christoph Wand
Datum: 30.01.2015