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Westfälische Landessynode: Für Solidarität und Mitgefühl, gegen Rassismus und Hass

Ministerin Kampmann: Wir brauchen die Stimme der Kirchen

Westfalen/Bielefeld. Angesichts vieler Flüchtlinge brauchen Politik und Gesellschaft die Stimme der Kirchen mehr denn je – »ihre immer zuverlässige Stimme für Solidarität und Mitgefühl und ihre immer eindeutige Stimme gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Hass«. Das hat Christina Kampmann, NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, am Montag (16.11.) vor der Westfälischen Landessynode betont.

Die Ministerin dankte dafür, dass die Kirchen immer wieder Haltung gezeigt hätten, »eine Haltung, die unsere Gesellschaft gerade in dieser Zeit braucht«. Kampmann würdigte auch das tatkräftige Engagement von Kirche und Diakonie in der Flüchtlingshilfe: »Ihre haupt- und ehrenamtlichen Kräfte leisten Großartiges.«“
Kirchen spielten auch eine wichtige Rolle in der Debatte über die künftige Gestaltung der Flüchtlingspolitik. Kampmann nannte als Beispiel dafür die Mitwirkung an den Flüchtlingsgipfeln in Nordrhein-Westfalen, ebenso eine maßgeblich von der westfälischen Landessynode organisierte Politikerreise mit Landtagsabgeordneten im Sommer dieses Jahres zu den Flüchtlingszentren in Italien und Griechenland.
 

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