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Ratswahl findet Anfang November in Bremen statt

Kurschus kandidiert für den Rat der EKD

HANNOVER/WESTFALEN - Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, kandidiert für den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Bereits am vergangenen Wochenende hat Irmgard Schwaetzer, Präses der EKD-Synode, den Wahlberechtigten die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten mitgeteilt.

Der Wahlvorschlag des Ratswahlausschusses umfasst insgesamt 23 Personen, davon zehn Frauen und 13 Männer. Es kandidieren zehn Theologinnen und Theologen und 13 Personen anderer Profession, die sich ehrenamtlich in der evangelischen Kirche engagieren.

»Wir freuen uns sehr, dass wir 23 engagierte Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen für die Kandidatur gewinnen konnten«, sagt Irmgard Schwaetzer, »so kann in der Arbeit des Rates die Breite der evangelischen Traditionen ebenso Ausdruck finden wie die unterschiedlichen Lebenserfahrungen, die die Ratsmitglieder in die Beratungen eintragen.«

Dem Rat der EKD, der für sechs Jahre gewählt wird, gehören 15 Mitglieder an. 14 dieser Mitglieder werden gemeinsam von Synode und Kirchenkonferenz gewählt. Die Präses der Synode steht kraft ihres Amtes als Mitglied des neuen Rates bereits fest. Der Rat leitet die EKD in allen Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich anderen Organen vorbehalten sind.

Insbesondere soll er mit theologischer und missionarischer Arbeit die Gemeinschaft der Gliedkirchen in der EKD befördern, für die Zusammenarbeit der kirchlichen Werke und Verbände in allen Bereichen sorgen, die evangelische Kirche in der Öffentlichkeit vertreten und zu Fragen des religiösen und gesellschaftlichen Lebens Stellung nehmen.

Die Wahl des neuen Rates findet im Rahmen der EKD-Synode statt, die vom 8. bis 11. November in Bremen tagt. Die Ratsmitglieder werden im Abschlussgottesdienst der Synode am Mittwoch, 11. November, in ihr Amt eingeführt.

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