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auf einen Blick
20. Gemeindepädagogisches Forum zu Familie und Digitalisierung

Konstruktiver Umgang mit umfassenden Veränderungen

»Leg wenigstens beim Essen das Handy weg!« oder »Wieso antwortest Du eigentlich nicht auf meine Nachrichten?« - PCs, Tablets und Smartphones tragen dazu bei, dass sich viele alltägliche Verrichtungen deutlich verändern. Auch in Familie, Gemeinde und Kita ist der Umgang mit den neuen Medien für alle Verantwortlichen eine Herausforderung. Das gemeindepädagogische Forum in Haus Villigst in Schwerte will Wege zu einem konstruktiven Umgang damit aufzeigen.

Es wirkt sich nicht nur auf das Arbeitsleben, sondern auch auf das Familienleben, den Kita- und den Gemeindealltag aus, wenn man immer online ist bzw. sein kann. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Kommunikation, die Zeitstrukturen, die Identitätsbildung und viele Bereiche mehr.

Die Tagung »Familie und Digitalisierung« lädt am 22. Mai Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen und Kirchengemeinden dazu ein, nach konstruktiven Zugängen zu suchen, damit die Medien für die Menschen da sind und nicht die Menschen für die Medien.

Nach einem kritischen Blick auf die Risiken und Gefahren der Digitalisierung für Familien führen zwei kurze Impulsvorträge in die Themen Bildung und Religion in Zeiten der Digitalisierung ein. Workshops am Nachmittag bieten Gelegenheit, sich mit einzelnen Aspekten des Themas auseinanderzusetzten. Die Palette reicht hier von »Digitale Medien in der Kita« über »Konflikte in Familien« und  »Identitätsbildung in Familien« bis hin zu Datenschutz und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Tagung des Pädagogischen Instituts findet am 22. Mai ab 9.30 Uhr in Haus Villigst in Schwerte statt. Sie ist eine Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V., dem Evangelischen Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta) und der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf).

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