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auf einen Blick
Jugend-Bläserakademie der Hochschule für Kirchenmusik

»Junges Blech« mit Lust auf Fortbildung

Vom 29. März bis 1. April fanden sich 14 Jugendliche aus 9 Posaunenchören des Kirchenkreises Herford zu einer ganz besonderen Fortbildung ein: sie nahmen an der Osterferien-Jugend-Bläserakademie der Hochschule für Kirchenmusik teil.

Dieses Projekt, initiiert und geleitet von Prof. Monika Hofmann, fand zum ersten Mal in dieser besonderen Form statt: die Teilnehmer bekamen vier Nachmittage lang in mehreren Einheiten intensiven Einzelunterricht auf dem Blechblasinstrument. Ähnlich einem Meisterkurs hörten sich Jugendlichen gegenseitig im Unterricht zu bzw. arbeiteten gezielt im Nebenraum an den gelernten Übungen weiter um später noch einmal eine Rückmeldung von den Dozenten zu bekommen.

Das Fazit von Sönke (16, Posaunenchor Obernbeck): »Ich fand es gut, dass unsere Technik verbessert wurde und wir Tipps zum Üben gekriegt haben.« Johannes (13, Bläserkreis Christuskirche) fand toll, dass die Teilnehmer selbst mitbestimmen durften, was sie üben wollten. Und Karin (16, Posaunenchor Siemshof) erkannte bei vielen Übungen nicht nur, dass sie wichtig sind, sondern auch weshalb sie wichtig sind. Fabian (16, Hagedorn) kannte zwar schon viele Übungen, freute sich aber, dass diese noch mal richtig vertieft werden konnten.

Damit dieses Konzept einer so intensiven Einzelförderung ermöglicht werden konnte, wirkten neben Prof. Monika Hofmann (Hochschule für Kirchenmusik) auch Landesposaunenwart Ulrich Dieckmann (Posaune) und Trompeter Felix Hirn (NWD Herford) als zusätzliche Dozenten mit. Eingeteilt in drei Gruppen und mit rotierenden Unterrichtseinheiten von den Profis wurden die Jugendlichen ganz schön gefordert: Intensive Atemübungen, die mit Augenzwinkern durchgeführt wurden, Lippengymnastik, Fingertraining, Höraufgaben und nebenher noch einige Denksportaufgaben im Bereich der Musiktheorie galt es zu bewältigen. Da rauchten die Köpfe und manche Finger glühten. Abgerundet wurde der Kurs täglich mit zwei Einheiten in denen alle gemeinsam musizierten. Der Klang des Ensembles entwickelte sich während der Tage hörbar, und so mancher Posaunenchor wäre auf diesen Klang neidisch gewesen.

 

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