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Jugendevent »Himmel-ah-ja« begeistert 250 Teilnehmende in Gelsenkirchen

juenger verbindet

GELSENKIRCHEN/WESTFALEN - »Himmel-ah-ja«, das Jugendevent der Evangelischen Jugend von Westfalen, ist zum vierten Mal an den Start gegangen und hat 250 Teilnehmende begeistert. Vom 13. bis 15. November ging es in der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen um das Motto »juenger verbindet«. Dazu zählten Workshops, ein Bühnenprogramm und ein Jugendgottesdienst.

Aus den Boxen der gut gefüllten Aula schallen die Worte »Himmel-ah-ja 2015 ist hiermit eröffnet!« 500 Hände schnellen in die Höhe - der Auftakt zu einem bewegten Wochenende. Locker und humorvoll führen Hendrik Meisel, Ilka Papajewski und Denise Ratzkowski durchs Programm.

Lisa (16), Kathi (16), Annika (18) und Sarah (16) aus Herne sind sich einig: »Das Tolle ist hier, dass man auf Gleichgesinnte trifft und in der Gemeinschaft eine Menge Spaß hat«. Die 16-jährige Jana findet die Workshops besonders interessant. »Es ist Klasse, Verschiedenes ausprobieren zu können. Dabei kann man Etliches für sich mitnehmen«, sagt sie. Aus 25 Angeboten können die Jugendlichen wählen. Besonders gefragt sind die Workshops »Action-Painting«, »Mit Handicaps leben« und »Improvisationstheater«. Auch das Angebot »Training gegen Vorurteile und Diskriminierung« von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und Mitarbeitern des Amtes für Jugendarbeit der EKvW war gut besucht.

Ein weiteres Highlight ist der Bühnenbeitrag von Radieschenfieber. Gespannt verfolgen die Besucher die Darbietung von Matthias Jungermann (Stuttgart), der mit Lauchstangen, Ingwerknollen und Brokkoli das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter nachstellt. Auch musikalisch wurde mit den Bands Knarbengrouwern (Witten) und Teelicht (Bergkirchen) einiges geboten.

Zeigen, dass es anders geht

Mitten in das bunte Treiben sickern am späten Freitagabend die Meldungen von den Terroranschlägen in Paris. Die Betroffenheit ist deutlich spürbar. »Wir wollen gerade gegen Hass und Gewalt arbeiten und zeigen, dass es auch anders geht«, kommentiert Lisa die Geschehnisse. Spontan wird das Programm umgestellt, die Teilnehmenden gedenken der Opfer des Terrors mit einer Schweigeminute.

Für sich und für andere

Am Samstagabend liefert das Team der Jugendkirche Luca aus Bielefeld einen ebenso unterhaltsamen wie besinnlichen Gottesdienst. Am Sonntag sammeln die Teilnehmenden 357 Euro für die Arbeit mit Geflüchteten. In dem Zusammenhang wurde auch die kürzlich von der Evangelischen Jugend von Westfalen veröffentlichte Broschüre »Junge Geflüchtete in der evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen« aufgenommen, die bereits in einer zweiten überarbeiteten und ergänzten Auflage erschienen ist.

»Ich bin begeistert von der guten Stimmung und dem großartigen Interesse der Teilnehmenden, auch für die inhaltlichen Angebote des Wochenendes«, so Erich Reinke aus Iserlohn, Vorsitzender der Evangelischen Jugendkonferenz von Westfalen und Mitorganisator der Veranstaltung. Reinke: »Es macht einfach Spaß durch tolle Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen einen solchen Event auf die Beine zu stellen«.

Zum vierten Mal hatte die Evangelische Jugendkonferenz von Westfalen, der Zusammenschluss der Jugend der Evangelischen Kirchenkreise und der Verbände innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen zu diesem überregionalen Jugendtreffen eingeladen.

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