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Evangelische Fachhochschule RWL wird zur Hochschule

Größte evangelische Hochschule in Deutschland

Neuer Name, neues Logo, neuer Außenauftritt: Anlässlich ihres Sommerfestes am 15. Juni hat sich die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH RWL) in Bochum umbenannt. Die neue Bezeichnung lautet »Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe – Protestant University of Applied Sciences« (EvH RWL). Grundlage ist ein entsprechender Senatsbeschluss vom 6. Mai 2014.

1971 gegründet, erhielt die Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe im Jahre 2003 den Namenszusatz »University of Applied Sciences«. Im Einvernehmen mit den Trägerkirchen und dem Land NRW wurde im Mai 2014 schließlich die Umbenennung in »Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe – Protestant University of Applied Sciences« beschlossen und damit dem Selbstverständnis als Hochschule für angewandte Wissenschaften Ausdruck verliehen.

Lehre und Ausbildung, Praxisorientierung und Regionalbezug galten von Beginn an als Kennzeichen der Fachhochschulen gegenüber den Universitäten. Hinzu kam ihr spezifischer Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit: Die Fachhochschulen ermöglichten vielen jungen Menschen aus so genannten bildungsfernen Schichten ein Studium. »Diese Aspekte sind für uns nach wie vor von großer Bedeutung«, betonte der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer. »In den vergangenen Jahren sind aber weitere strukturelle Merkmale hinzugekommen: Forschung und Transfer, Weiterbildung und internationale Kooperationen.«

Zudem - so Schäfer - seien die Fachhochschulen im Rahmen des Bolognaprozesses durch die Einführung von Masterstudiengängen und die damit verbundenen Promotionsmöglichkeiten deutlich gestärkt worden. Im Senat sprach sich eine große Mehrheit dafür aus, dem veränderten wissenschaftlichen Leistungsspektrum Rechnung zu tragen und zugleich das evangelische Profil der Hochschule zu unterstreichen.

Die EvH RWL in Bochum ist die größte evangelische Hochschule in Deutschland. Träger sind die Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe. Derzeit nehmen rund 2400 Studierende die umfassenden Studienangebote im Sozialwesen und der Gemeindepädagogik wahr. 71 hauptamtlich Lehrende und 17 wissenschaftliche Mitarbeitende sorgen für ein weit gefächertes Lehrangebot und eine optimale Betreuung der Studierenden. Schwerpunkte der Forschung sind insbesondere Inklusion, Versorgungsstrukturen im Sozial- und Gesundheitswesen sowie ethische Grundlagen des Sozialstaats.

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