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auf einen Blick
Evangelische Jugendarbeit in Westfalen ist breit aufgestellt

Glaube als Erlebnis

WESTFALEN - Glaube – für Jugendliche völlig out? Dass diese oft geäußerte Meinung an der Wirklichkeit vorbeigeht, zeigte ein Kirchenleitungsbesuch beim Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte-Villigst. Präses Annette Kurschus würdigte »die Professionalität, die starke Motivation und den leidenschaftlichen Einsatz« der 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

»Jugendliche drücken ihren Glauben nicht mit kirchlichen Begriffen aus, sondern verstehen ihn als Erlebnis«, erklärte Landesjugendpfarrer Udo Bußmann. Zu diesem Erlebnis gehöre die Gemeinschaft. »Wenn Kirche Räume schafft, wo Gemeinschaft erlebt werden kann, sind Jugendliche dafür offen. Und je breiter Jugendarbeit aufgestellt ist, desto mehr werden sich Jugendliche in ihr wiederfinden.« Deshalb hat die Jugendarbeit in Westfalen viele Ansätze, zum Beispiel erlebnispädagogisch, spirituell, inklusiv oder thematisch orientiert.

Das Amt für Jugendarbeit ist die Zentralstelle der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) für alle, die sich an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Westfalen beteiligen, sich für Kinder und Jugendliche engagieren und sie in Kirche und Gesellschaft unterstützen. Das sind etwa 500 hauptamtliche Fachkräfte sowie 16.500 Personen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Das Amt für Jugendarbeit ist auch Träger des Diakonischen Jahres der EKvW (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst) und der Gewalt-Akademie Villigst.

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