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Präses Annette Kurschus erinnert an das Menschenrecht auf sauberes Wasser

Frisches Quellwasser – gratis für alle

Präses Annette Kurschus hat an das Menschenrecht auf sauberes Wasser erinnert. Es sei »absurd und himmelschreiend im wahrsten Sinne des Wortes«, dass fast 850 Millionen Menschen auf der Erde keinen Zugang zu frischem Wasser haben, schreibt die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Wochenzeitung Unsere Kirche.

Der körperliche Durst sei dabei nicht zu trennen von der menschlichen Sehnsucht nach Sinn: »In beidem geht es um das Recht zu leben.« Die Jahreslosung 2018 der christlichen Kirchen lautet: »Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst« (Offenbarung des Johannes 21,6).

Dieses biblische Leitmotiv bringt Präses Kurschus in Verbindung mit dem aktuellen Motto der Hilfsorganisation Brot für die Welt: »Wasser für alle«, das die Jahreslosung auf den Punkt bringe. »Wenn weltweit so viele verdursten; wenn auch hier bei uns Unzählige durstig bleiben: dann ist das tiefstes Unrecht. Weil es sich gegen den erklärten Willen des Schöpfers wendet.« Bei manchen würde die Hoffnung »verdunsten«, dass die Welt noch zu retten ist.

Aber: »Da, wo menschliche Möglichkeiten an ihr Ende geraten; da, wo mir alles aussichtslos und vergebens erscheint; da, wo mir die Zunge am Gaumen klebt vor Durst und die Seele austrocknet: Da ist Gott auf dem Plan mit seiner Verheißung des Lebens. Mitten da hinein sagt der Schöpfer sein erlösendes: Ich werde deinen Durst stillen. Kostenlos, geschenkt.«

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Datum: 28.12.2017