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auf einen Blick
Interreligiöser Glaubensgarten auf Landesgartenschau 2017

Friedliches Miteinander der Religionen

Zur Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe gestalten sieben Religionsgemeinschaften einen gemeinsamen Glaubensgarten.

Mit dem Projekt wollen die Beteiligten das friedliche Miteinander der Religionen in den Mittelpunkt stellen, wie der Evangelische Kirchenkreis Paderborn ankündigte. "Wir verstehen Religionen nicht als Stein des Anstoßes, sondern als Brücke zum Frieden", sagte Pfarrerin Antje Lütkemeier von der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Lippspringe.

Im Zentrum des Glaubensgartens steht ein neun Meter langer und breiter Pavillon, um den herum sieben Gärten der Religionsgemeinschaften angeordnet sind. Christentum, Hinduismus, Islam oder Judentum - in den Gärten sollen Besucher das Spezifische der jeweiligen Religion erfahren und dafür sensibilisiert werden, erklärte der Kirchenkreis Paderborn. Mit Andachten, Meditationen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen wolle der Glaubensgarten den interreligiösen Dialog fördern und zum gegenseitigen Verständnis beitragen. Ein Thema werde auch der Blick der Religionen auf das Reformationsjubiläum 2017 sein, erklärte Pfarrerin Lütkemeier.

Bei dem Projekt handelt es sich laut Veranstalter um die erste interreligiöse Präsenz auf einer Landesgartenschau in NRW. Die Kosten von rund 250.000 Euro werden von den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie von Sponsoren und Spendern getragen. Ehrenamtliche Helfer unterstützen das Projekt. (epd)

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