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auf einen Blick
Zweite Fortbildung zur Friedenbildung: 17 Personen qualifiziert und zertifiziert

Frieden will gelernt sein

SCHWERTE/WESTFALEN - 17 Männer und Frauen aus Westfalen haben die Fortbildung zur Referentin zum Referenten für Friedensbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie verstärken ab sofort den Pool von insgesamt 40 kirchlichen Referentinnen und Referenten, die Schulen und  Jugendeinrichtungen zur Verfügung stehen.

Acht Monate lang haben sich die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fortgebildet und dabei immer wieder um die Frage gerungen, was für ein friedlicheres Zusammenleben der Menschen getan werden kann. Die Beschäftigung mit der eigenen Position gehörte ebenso zum Unterrichtsinhalt wie die Sicherheitskonzepte der deutschen Politik, die friedensethischen Positionen der Evangelischen Kirchen, der Diskurs über Gewalt und Gewaltprävention, die Chancen und Möglichkeiten der freiwilligen Friedensdienste sowie die konkrete Arbeit der Friedensfachkräfte in internationalen Konflikten.

Weiterhin standen die Analyse und Entwicklung von Unterrichtsentwürfen und Schulprojekten, eine Multiplikatorenschulung im Planspiel CivilPowker und die Vorstellung eines selbst erarbeiteten Unterrichts- bzw. Projektentwurfes mit gegenseitiger kollegialer Beratung auf dem Lehrplan.

Zum Abschluss der Qualifizierung haben die Teilnehmenden ihr Zertifikat aus den Händen von Pfarrer Bernhard Laß (Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen) und Oberkirchenrat Klaus Eberl (Evangelische Kirche im Rheinland) in Bonn-Bad Godesberg erhalten.

Die Referentinnen und Referenten für Friedensbildung können von Schulen in den Unterricht, zu Projekttagen, in die Lehrerfortbildung und zu Infoveranstaltungen sowie von Gemeinden in die Jugend- und Konfirmandenarbeit eingeladen werden.

Sie sind über eine Liste auf der Internetseite des Pädagogischen Instituts und auf der Internetseite www.wie-krieg-ich-frieden.de zu finden. Dort sind auch die Angebote und die Regionen aufgeführt, in denen die Referentinnen und Referenten schwerpunktmäßig tätig sind.

Sobald die personellen Voraussetzungen geschaffen sind, bietet das Pädagogische Institut in Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch Theologischen Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland und den Kooperationspartnern im Jahr 2016 eine weitere Fortbildung an. Interessierte können sich im PI-Villigst unter Telefon 02304 755268 vormerken lassen.

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