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auf einen Blick
19. Gemeindepädagogisches Forum in Haus Villigst nahm Verantwortung für die Eine Welt in den Blick

FaireKITA – faire Gemeinde

SCHWERTE/WESTFALEN - »FaireKITA - faire Gemeinde« - so lautete der Titel des 19. Gemeindepädagogischen Forums, zu dem der Evangelische Fachverband der Tageseinrichtungen für

Kinder in Westfalen und Lippe zusammen mit der Evangelischen Aktionsgemeinschaft Familienfragen und dem Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen eingeladen hatten.

Einen Tag lang nahmen die 50 Teilnehmenden aus Kindertageseinrichtungen und Kirchengemeinden die Verantwortung für die Eine Welt in den Blick zu nehmen. Dabei nahm sie Judith Altenbockum, Mitarbeiterin der Projektstelle »FaireKITA«, mit auf den Weg, den Fairen Handel in die KITA zu holen.

In ihrem Einführungsreferat verwies sie auf Kriterien, die erfüllt sein müssten, damit eine Einrichtung als FaireKITA zertifiziert werden könne. Neben einem offiziellen Beschluss des Rates der Einrichtung und einem »Fairen Team« müssten mindestens zwei fair gehandelte Produkte regelmäßig in der Einrichtung verwendet werden, so Altenbockum. Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit für die Kinder seien ebenfalls obligatorisch.

Am Beispiel der Banane erläuterte Judith Altenbockum, wie Bildungsarbeit für Kinder aussehen kann. Anschließend wurden in drei Workshops verschiedene Möglichkeiten vertieft, das Thema in der Kita aufzugreifen: Am Beispiel der Schokolade zeigte Judith Altenbockum »geschmackvoll«, wie man dieses Thema mit Kindern fair erarbeiten kann. Sabina Hörnlein gab Einblicke in den erfolgreichen Weg der Kita Rudolph-Nagell-Straße in Lünen. Und Beate Brauckhoff aus dem Schulreferat Dortmund veranschaulichte den Einsatz der Materialien von »Brot für die Welt« in der elementaren Bildung.

Das Zertifikat muss alle drei Jahre erneuert werden.

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