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Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum geht es demnächst nach Minden an der Weser

Europäischer Stationenweg

Ein vier Meter breites und drei Meter hohes Tor weist ab 11. November in Minden auf den Europäischen Stationenweg zur Reformation hin. Das Tor wurde von behinderten Menschen in den örtlichen Diakonischen Werkstätten hergestellt, wie der Evangelische Kirchenkreis Minden am Freitag mitteilte.

Das Tor solle aufmerksam machen auf die Ankunft des Stationenweg-Trucks in der Stadt am 25. November. Der am Donnerstag in Genf gestartete Lastwagen sammelt in 68 Städten Europas Geschichten zur Reformation und bringt sie zur Weltausstellung der Reformation nach Wittenberg.

Der Kirchenkreis und die Stadt Minden haben ihr Programm zum Stationenweg unter das Motto »Nicht ohne Dich!« gestellt, hieß es weiter. Diesem integrativen Grundgedanken gemäß hätten Menschen mit Behinderungen durch den Bau des Tores ihren persönlichen Beitrag zum Reformationsjubiläum geleistet. Außerdem formulierten und gestalteten sie unter Anleitung einer Künstlerin ihre persönlichen Thesen zur Integration, die nach dem Vorbild Martin Luthers an das Tor angeschlagen worden seien, erklärte der Kirchenkreis.

Kirche und Stadt in Minden richten aus Anlass der Ankunft des Stationenweg-Trucks vom 25. bis 27. November ein Festprogramm mit kulturellen Höhepunkten, einem historischen Gottesdienst und einem Festakt aus, zu dem auch die westfälische Präses Annette Kurschus erwartet wird. Minden ist der einzige Halt des »Geschichten-Mobils« im Bereich der westfälischen Landeskirche. In Nordrhein-Westfalen macht der Truck zudem in Wuppertal, Detmold und Lemgo Station. (epd)

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