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auf einen Blick
13. Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania

Die verwandelnde Kraft des Evangeliums

Um die 600 Menschen aus allen Kontinenten und mit unterschiedlicher konfessioneller Prägung werden erwartet: Bei der Weltmissionskonferenz in Arusha/Tansania werden sie sich  vom 8.-13. März 2018 mit dem Thema »Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen« beschäftigen. Für die Evangelische Kirche von Westfalen ist die Leiterein des Amtes für MÖWe, Annette Muhr-Nelson mit dabei.

Konferenzen für Weltmission und Evangelisation haben eine  lange Tradition. Sie finden seit 1910 ca. alle 10 Jahre statt. Sie feiern »die Einheit aller Völker im Staunen über ihre gottgegebene Vielfalt«, befassen sich mit verschiedenen Aspekten missionarischer Praxis und suchen nach Möglichkeiten, »unter der Führung des Heiligen Geistes Gottes Auftrag in der Welt zu erfüllen«. Dabei haben die großen ökumenischen Konferenzen immer Meilensteine im Zusammenwirken der Kirchen und Religionen gesetzt und in die Gesellschaft ausgestrahlt.

Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet »Moving in the spirit – called to transforming discipleship« (Im Geiste voranschreiten: Zu verwandelnder Nachfolge berufen). Damit wird zum einen das Motiv des Pilgerwegs aufgenommen, den die letzte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen auf den Weg gebracht hat. Dieser Pilgerweg zeichnet sich durch die anhaltende Hoffnung auf eine Welt aus, in der Gerechtigkeit und Frieden herrschen.  Zum anderen geht es um die verändernde Kraft des Heiligen Geistes, verbunden mit dem Aufruf an alle Kirchen, sich durch diese Kraft bewegen zu lassen und an den großen Transformationsprozessen unserer Zeit aktiv zu beteiligen.

Daß die Konferenz in Tansania zusammenkommt, ist kein Zufall. Denn obwohl das Zentrum des Christentums heute in Afrika und im übrigen globalen Süden liegt, fand die Konferenz für Weltmission und Evangelisation erst einmal in Afrika statt – 1958 in Achimota (Ghana), ein Jahr, nachdem Ghana die Unabhängigkeit erlangt hatte. Wie sich die Welt, der afrikanische Kontinent, die Kirchen und die religiöse Landschaft in den letzten 60 Jahren verändert haben und welche Aufgaben sich daraus ergeben, wird an den vier Arbeitstagen der Konferenz unter jeweils einem Aspekt entfaltet:

  • Jesus folgen – Jünger/Jüngerin werden (Markus 6,1-13)
  • Mit Jesu Vision vom Reich Gottes die Welt verwandeln (Matthäus 5,1-16)
  • Die Welt verwandeln - die Jünger ausrüsten (2. Korinther 5,11-21)
  • Ausgerüstet für die Nachfolge - das Kreuz annehmen (Lukas 24,1-12)

Das Amt für MÖWe bietet bereits vor der Konferenz  Materialhinweise und die Bibelarbeiten zu den vier biblischen Texten in deutscher Übersetzung an und gibt Impulse zu den unterschiedlichen Themen.

 

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