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auf einen Blick
Scherz: Steckdosen werden nicht benötigt // Kein Scherz: Fahrräder kommen

April, April!

Okay, das mit den Steckdosen war nicht ganz ernst gemeint. Und inzwischen hat sich sogar im Landeskirchenamt herumgesprochen, dass Elektroautos in Sachen Ökobilanz auch nicht sauber sind, wenn man deren Produktion mit einkalkuliert.

Dennoch kann es richtig sein, auf Elektroautos zu setzen, gerade wenn der Strom von der eigenen Photovoltaikanlage stammt und um ein politisches Signal für eine technologische Trendwende zu senden. Das Landeskirchenamt in Bielefeld hat deshalb seit Januar 2015 ein solches Fahrzeug im Einsatz. Die Bank für Kirche und Diakonie (Dortmund) ist ebenfalls mit einem spritzigen Stromer unterwegs.

Anders als mit den Steckdosen sieht es mit den Fahrrädern aus. Denn die könnte es in absehbarer Zeit tatsächlich geben. Zwar hat man sich im Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) von der Idee der Lastenräder wieder verabschiedet. Aber »normale« E-Bikes sollen den westfälischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen laut IKG zukünftig angeboten werden. Und zwar in drei verschiedenen Ausführungen optional mit Koffer und Packtaschen, die gestaltet werden können.

Gestalten können auch die Kirchenkreise. Nämlich die Modalitäten, mit denen E-Bikes vor Ort eingesetzt werden. Hier ist das IKG gerade dabei, geeignete Modelle zu entwickeln. Denkbar sei es, so Pfarrer Volker Rotthauwe vom Fachbereich Nachhaltige Entwicklung, dass für Strecken, deren Länge fünf Kilometer übersteigt, die PKW-Kilometerpauschale gezahlt werde, dass es beim Kauf eines solchen Fahrrades einen Zuschuss gebe oder dass die Drahtesel als Diensträder deklariert werden könnten.

Zurzeit wird geprüft, wie die Räder vertrieben werden können.

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