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Pop-Oratorium »Luther«: Finale am 29. Oktober in Berlin

10.000 Zuschauer erwartet

Mit einer Aufführung in Berlin am 29. Oktober endet die Deutschland-Tour des Pop-Oratoriums »Luther« anlässlich des Reformationsjubiläums.

Zu dem Konzert in der ausverkauften Mercedes Benz-Arena werden 10.000 Zuschauer erwartet, darunter auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wie die Creative Kirche in Witten ankündigte.

Der Mediziner und TV-Moderator Eckart von Hirschhausen werde die Aufführung moderieren. Das ZDF zeichnet die Veranstaltung auf und sendet sie am Reformationstag, 31. Oktober ab 22 Uhr in voller Länge.

Das Pop-Oratorium erzählt vom Leben und Wirken des Reformators Martin Luther. Im Mittelpunkt steht sein Auftritt 1521 auf dem Reichstag zu Worms, auf dem er seine kirchenkritischen Thesen widerrufen sollte. Die Musik stammt von Dieter Falk, der Text von Musical-Autor Michael Kunze. Veranstalter des Pop-Oratoriums ist die Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und weiteren Partnern.

Die Uraufführung des Oratoriums war am Reformationstag 2015 in Dortmund. Zum Reformationsjubiläum in diesem Jahr war das Pop-Oratorium auf Deutschland-Tour. Zu den zwölf Arenen-Konzerten in Hannover, Stuttgart, Düsseldorf, Mannheim, Hamburg, Halle/Westfalen, München, Siegen und Witten sowie einem Open-Air in Wittenberg kamen nach Angaben der Veranstalter mehr als 130.000 Zuschauer.

Neben den Musicalstars, einer Rockband und einem Symphonieorchester standen jeweils auch regionale Chöre mit auf der Bühne. Insgesamt 26.000 Sänger waren beteiligt. Damit sei das Pop-Oratorium eine der größten musikalischen Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum, hieß es.

Die evangelische Kirche feiert noch bis Ende dieses Monats 500 Jahre Reformation. 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht, die er der Überlieferung nach am 31. Oktober an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelte. Der Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte. Aus Anlass des Jubiläums ist der Reformationstag in diesem Jahr erstmals bundesweit ein gesetzlicher Feiertag. (epd)

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