Reise einer Kirchenleitungsdelegation nach Tansania und Kamerun

Eine Delegation von Mitgliedern der westfälischen Kirchenleitung unter Leitung von Präses Alfred Buß besucht vom 23. August bis 6. September Partnerkirchen in Tansania und Kamerun. Über die Vereinte Evangelische Mission (VEM) ist die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) und mit der Evangelischen Kirche von Kamerun (EEC) verbunden.
Auf dem Programm stehen Besuche zahlreicher sozialer Projekte und Bildungseinrichtungen. Besonders in Tansania engagiert sich die Kirche nicht nur für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, die in Afrika sehr oft ausgegrenzt werden. Die ELCT betreibt auch eine Hochschule für heilpädagogische Berufe. Verschiedene Entwicklungsprojekte, etwa zur Wassergewinnung, werden ebenfalls besucht. In diesem Zusammenhang begegnet die Kirchenleitungsdelegation auch einer Jugendgruppe aus dem Kirchenkreis Minden. Ein heikles Thema wird der Umgang mit Homosexualität sein, in Afrika weitgehend ein Tabu. Dazu hat die ELCT eine umstrittene Erklärung verabschiedet.
Im Jahr der Taufe 2011 gibt es - in Kamerun - auch einen partnerschaftlichen Austausch über die Taufe und verschiedene Erfahrungen damit. In Kamerun wird die Delegation an einem Kindergottesdienst teilnehmen. Die Kinder sind auch bei der Feier des 30-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen EKvW und EEC dabei.
Der Delegation gehören außer Präses Buß folgende Mitglieder der Kirchenleitung an: Friedhelm Knipp, Christa Kronshage, Oberkirchenrat Dr. Ulrch Möller, Anne Rabenschlag und Dr. Manfred Scholle.


