Kirchenkreise: die starke Mittelebene

Die 31 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche von Westfalen sind in elf Gestaltungsräumen zusammengefasst.

Die einzelnen Kirchengemeinden sind in Westfalen zu Kirchenkreisen zusammengeschlossen. Kirchenkreise unterstützen die Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, fördern deren Zusammenarbeit und sorgen für eine gerechte Verteilung von Finanzen und Personal.

Der/Die leitende Geistliche eines Kirchenkreises ist der Superintendent/die Superintendentin. Zurzeit wird dieses Amt von 26 Männern und fünf Frauen ausgeübt. Er oder sie wird von der Kreissynode, dem „Parlament“ des Kirchenkreises, gewählt. Zusammen mit dem Kreissynodalvorstand ist ein Superintendent/eine Superintendentin für die Leitung des Kirchenkreises verantwortlich.

Er/Sie führt die Dienstaufsicht über die Pfarrer und Pfarrerinnen in seinem Bereich. In Westfalen gibt es hauptamtliche Superintendenten und solche, die daneben noch als Gemeindepfarrer Dienst tun. Das Wort „Superintendent“ meint: jemand, der die Aufsicht führt und/oder den Überblick hat. Am besten also beides.

 
 
 
 
Kirchenkreise
 

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