Gustav-Adolf-Werk (GAW)

Brücke
zu evangelischen
Minderheiten
Wir wollen allen Menschen Liebe erweisen, besonders denen,
die mit uns durch den Glauben verbunden sind. (Galater 6,10)
„Ich will immer ein Anwalt der Armen sein, Minderheiten unterstützen und religiöse Freiheit schützen.” Dieses Prinzip des Schwedenkönigs Gustav Adolf (1594-1632) beschreibt Selbstverständnis und Auftrag des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) von Westfalen.
Hilfe für evangelische Christen in der Minderheit
Das GAW hilft evangelischen Kirchen, die sich als Minderheit behaupten müssen. Es fördert den Aufbau evangelischer Gemeinden in der Diaspora (Zerstreuung). Deshalb unterstützt es missionarische und diakonische Projekte in diesen Gemeinden und beteiligt sich an der Ausbildung von qualifizierten Mitarbeitenden, z.B. durch die Finanzierung eines Stipendiumjahres an der Leipziger Universität.
Dazu unterhält das westfälische Gustav-Adolf-Werk durch das GAW der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Kontakt zu mehr als 40 evangelischen Partnerkirchen, die in über 28 Ländern Europas und Lateinamerikas in zum Teil verschwindend kleiner Minderheit leben.
Diaspora braucht Dächer – Diaspora braucht Verbindung
Ein Motto der Arbeit lautet „Diaspora braucht Dächer”. Denn gerade Menschen, die weit verstreut leben, brauchen eine Anlaufstelle, ein Zuhause, wo sie sich treffen können. Ein Dach über dem Kopf zu haben ist wichtig, um junge Menschen von der Straße zu holen, sei es in Buenos Aires oder in Tallinn. Unter dem Schutz eines Daches können sie in Ruhe eine Mahlzeit einnehmen. Sie können lernen, aufeinander Acht zu geben. Unter einem Dach finden sie auch Menschen, die auf ihre Fragen hören, auf sie eingehen, treffen sie auf Menschen, die ihren Glauben leben – als Pfarrerin oder Pfarrer, Lehrerin, Rechtsexperte oder als Chorleiterin. Und: „Diaspora braucht Verbindung”. Deshalb ist auch der Motorisierungsfonds eine bedeutende Unterstützungsmaßnahme.
Nicht spektakulär, aber wirksam
Die Projekte, die das GAW in den Partnerkirchen mitträgt, sind nicht spektakulär. Aber im gemeinsamen Wirken wird Erreichbares geschultert und das Leben von kleinen evangelischen Gemeinden, die Großartiges leisten, unterstützt. Und durch die Projektarbeit wächst ein dauerhaftes Vertrauen, das zu einem hohen Ansehen des GAW in den Partnerkirchen führt.
Das nötige Geld kommt zusammen durch Spenden und Konfirmandengaben, durch Mitgliedsbeiträge im Förderverein und Gottesdienstkollekten. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen trägt durch einen Beitrag diese Arbeit mit.
Kontakt
Wenn Sie mehr wissen wollen von der Arbeit des GAW, Praktikumsstellen in den Einrichtungen unserer Partnerkirchen suchen oder Kontakte zu evangelischen Gemeinden Europas oder Lateinamerikas herstellen wollen, dann wenden Sie sich an:
Hans-Martin Trinnes, Vorsitzender des GAW Westfalen
Telefon: 0271 351659, E-Mail: hmtrinnes@gmx.de
Jörg Winkelströter, Vorsitzender des Fördervereins
Telefon: 05485 2767
Projekte des Fördervereins
Frauenarbeit
Gustav-Adolf-Werk der EKD


