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Kurschus grüßt jüdische Gemeinden zum Neujahrsfest (Rosch Haschana)

Antisemitismus: ein Angriff auf die Grundlage unseres Glaubens

Präses Annette Kurschus hat die Verbundenheit der Evangelischen Kirche von Westfalen mit den jüdischen Gemeinden betont, „gerade in Zeiten, in denen wir verstärkt antisemitische Vorfälle wahrnehmen müssen“.

Zum jüdischen Neujahrsfest (Rosch Haschana), das am 10. Und 11. September gefeiert wird, schrieb die leitende Pastorin: „Wir sehen das Judentum als Wurzel des Christentums und Antisemitismus als Angriff auf die Grundlage auch unseres Glaubens.“ Es gehöre zum christlichen Selbstverständnis, dass Jüdinnen und Juden heute in Deutschland unbehelligt leben können.

Kurschus: „Die mit Rosch Haschana beginnenden zehn ‚Ernsten Tage‘ lassen staunen über Gottes Barmherzigkeit, der die Hand öffnet zur Rückkehr, Frevler und Missetäter aufzunehmen: Zehn Tage, in denen die Ehrfurcht vor Gott besonders intensiv erlebt und gelebt wird; zehn Tage, in denen das jüdische Volk sich danach sehnt, dass alle Geschöpfe eine Vereinigung bilden und SEINEN Willen mit ganzem Herzen vollziehen, auf dass endlich die Gräuel von der Erde verschwinden.“

Rosch Haschana sei deshalb kein Trauertag, sondern ein Fest, an dem sich die Jüdinnen und Juden – wegen Gottes Erbarmen – freuen sollen. (MedienInfo 67/2018)

 

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