Aktuelles :: EKvW.dehttp://www.evangelisch-in-westfalen.dedeEvangelische Kirche von Westfalen, LandeskirchenamtFri, 19 Jan 2018 15:50:46 +0100Fri, 19 Jan 2018 15:50:46 +0100TYPO3 EXT:newsnews-1155Thu, 18 Jan 2018 09:05:08 +0100Deutsch-Polnischer Kontaktausschuss besucht Bethelhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/modern-und-innovativ/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c3cb0fb21cece7a6a96cbc2c5610e1a7Die westfälische Präses Annette Kurschus, die zugleich stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende ist, besuchte am Mittwoch (17.01.) mit polnischen Gästen Bethel in Bielefeld.

Der Deutsch-Polnische Kontaktausschuss der EKD, repräsentiert durch die stellvertretende Vorsitzende des Rates der EKD Annette Kurschus (Bild v. l.), Oberkirchenrat Dirk Stelter vom Kirchenamt der EKD, Pfarrer Grzegorz Giemza, Direktor des Polnischen Ökumenischen Rats, und dessen Präsident Bischof Jerzy Samiec, erhielt Einblick in die Geschichte und in die aktuelle Arbeit Bethels.

Die Gäste besuchten unter anderem die Historische Sammlung im Haus Alt-Ebenezer und die Briefmarkenstelle im Dankort, wo Ludwig Kirsch (Mitte) über die Aufbereitung der Briefmarken berichtete. Die polnischen Gäste lobten Bethel als modern und innovativ. »Wir nehmen Bethel auch in Polen war, als einen Ort, an dem Menschen immer nach neuen Methoden suchen und in die Zukunft schauen«, so Pfarrer Grzegorz Giemza.

Der deutsch-polnische Kontaktausschuss trifft sich zweimal im Jahr, einmal in Deutschland und einmal in Polen. Ziel des 1974 gegründeten Gremiums ist die Versöhnung zwischen Deutschen und Polen.

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news-1154Tue, 16 Jan 2018 15:32:12 +0100»Klimafasten 2018« ruft zur Achtsamkeit aufhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/schoepfung-bewahren-neues-wagen-leben-aendern/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c3d17c9e078ef3b2e895460888eda6bEs müssen nicht immer Sekt und Schokolade, Bier und Bratwurst sein, auf die in der Fastenzeit verzichtet wird. Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag stehen Alkohol, Süßes und Fleisch zwar ganz oben auf der Liste der Dinge, um die fast sieben Wochen lang ein großer Bogen gemacht wird… aber wie wär’s denn mal mit »Klimafasten«?

Unter dem Motto »So viel du brauchst« rückt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) auch in diesem Jahr wieder Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Fastenzeit.

Bereits zum vierten Mal und das ziemlich erfolgreich: An der von der Klimaschutzagentur der EKvW (Villigst/Schwerte) initiierten Aktion beteiligen sich 2018 neun Landeskirchen (Westfalen, Rheinland, Lippe, Bremen, Oldenburg, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Kurhessen-Waldeck, Baden und Norddeutschland) sowie das Bistum Hildesheim.

Zeit für...

Worum geht’s? Um Zeit. Für sich selbst, für Einkehr und Umkehr. Um Achtsamkeit. Mit weniger und anderer Energie leben. Weniger kaufen und verbrauchen. Um Veränderung. Anders mobil sein. Sich und die Welt verändern. Mit dem biblischen Leitsatz »So viel du brauchst« regt die Fastenaktion dazu an, sich Zeit zu nehmen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren, etwas zu verändern. Zum Beispiel achtsamer zu kochen und zu essen, anders unterwegs zu sein oder anders mit dem eigenen Geld umzugehen. Orte der Einkehr und der Ruhe aufsuchen und sich auf das Wesentliche konzentrieren – auch das sind Impulse der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit.

Und ziemlich praktisch: Eine Broschüre begleitet durch die Zeit und gibt nützliche Tipps für die eigene Fastenzeit. Jede Woche steht dabei unter einem anderen Thema. Man kann ein, zwei oder mehrere Ideen auswählen oder ganz eigene Schwerpunkte setzen. Darüber hinaus stehen ein Werbeplakat, eine Bestell-Postkarte und ein Mitmach-Poster sowie viele weitere Informationen für Fastengruppen zum Abruf bereit.

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news-1153Tue, 16 Jan 2018 14:26:59 +0100Ehemaliger Verfassungsrichter und Kirchenleitungsmitglied Bertrams hält Kirchenasyl in Härtefällen für legitimhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/beistand-fuer-bedraengte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0931faad8ca17cd436c5b033cb41cb4dDer ehemalige Präsident des Verfassungsgerichtshofs für Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, hält das Kirchenasyl für Flüchtlinge in Härtefällen für berechtigt.

Die Kirchen seien im Rahmen der grundgesetzlichen Glaubens- und Gewissensfreiheit in Verbindung mit ihrem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht befugt, Kirchenasyl zu gewähren und sie vor einer drohenden Abschiebung zu schützen, schreibt Bertrams im »Kölner Stadt-Anzeiger« (Montagsausgabe). Die Kirchen betrachteten ihr Handeln als Beistand für Bedrängte gegenüber staatlichen Organen.

Kirchenasyl soll neue Gesprächssituation herbeiführen

Ein Widerstandsrecht gegen den Staat leiteten die Kirchen daraus nicht ab, schreibt Bertrams, der seit 2013 Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen ist. Vielmehr würden die Kirchen anerkennen, dass die zuständige Ausländerbehörde gegebenenfalls eine Abschiebung durchsetzen kann. Zwar enthalte die Gewährung von Kirchenasyl einen Rechtsverstoß, erläuterte der Jurist. Denn sie vereitele eine rechtmäßige Abschiebung und damit die Durchsetzung geltenden Rechts. »Das Institut des Kirchenasyls soll aber eine neue Gesprächssituation zwischen dem Staat und den in Obhut genommenen Flüchtlingen herbeiführen, begleitet von der Kirche.«

Fraglich bleibe, wann von einem Härtefall auszugehen ist. Denn bei einer drohenden Abschiebung seien bereits etwaige Gefährdungen des Flüchtlings in seiner Heimat oder im EU-Staat der ersten Einreise geprüft und verneint worden, schreibt Bertrams. »Entscheidend für die Gewährung von Kirchenasyl kann vor diesem Hintergrund nur sein, dass eine entsprechende Prüfung auf staatlicher Ebene unterblieben oder unzureichend gewesen ist und die Kirchen in der Lage sind, neue, bislang nicht geprüfte Gefährdungsaspekte vorzutragen.«

Kein »heimlicher Unterschlupf«

Der ehemalige Verfassungsrichter erinnerte daran, dass im Streit über das Kirchenasyl evangelische und katholische Kirche 2015 mit Innenminister Thomas de Maizière (CDU) vereinbart hatten, dass der Staat in Härtefällen nicht eingreift und akzeptiert, die Abschiebung noch einmal juristisch überprüfen zu lassen. Im Gegenzug seien die Kirchengemeinden als Asylgeber verpflichtet, jeden Einzelfall zu melden und das Kirchenasyl bei einem negativen Ergebnis der erneuten Überprüfung zu beenden. »Die Gemeinden sollen Flüchtlingen also nicht heimlich Unterschlupf gewähren.«

In der großen Mehrzahl aller Fälle von Kirchenasyl sei den Kirchen dies gelungen. »Die Vereinbarung von 2015 hat sich bewährt«, betonte Bertrams.

In NRW gab es den Angaben nach Ende August 2017 etwa 100 Fälle von Kirchenasyl, davon mehr als 60 bei der Evangelischen Kirche im Rheinland. In der Mehrzahl geht es um Abschiebungen in das Land der ersten Einreise nach Europa, etwa nach Griechenland, Italien, Bulgarien oder Ungarn. (epd)

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news-1152Fri, 12 Jan 2018 09:09:31 +0100Diakonie RWL veröffentlicht Argumentationshilfe gegen rechtshttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/naechstenliebe-verlangt-klarheit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cfb2e7d91421d467517198c6ce560006Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe hat eine Broschüre mit praktischen Argumentationshilfen gegen rechte Stammtischparolen veröffentlicht.

Der Ratgeber mit dem Titel »Nächstenliebe verlangt Klarheit - Auseinandersetzung wagen und im Gespräch bleiben« enthält Tipps für den Umgang mit ausgrenzenden und rechtspopulistischen Parolen, wie der Wohlfahrtsverband in Düsseldorf mitteilte. Mitarbeiter seien in ihrem privaten und beruflichen Umfeld immer häufiger beispielsweise Debatten über eine »kriminelle Energie« von Flüchtlingen oder spöttischen Bemerkungen über ein »Gutmenschentum« der Diakonie ausgesetzt.

Der Kurzratgeber in Form eines Leporellos für die Hosentasche umfasst Tipps für Gespräche, in denen Pauschalisierungen und Wut nicht die Oberhand gewinnen, und zeigt auf, wo Fallstricke liegen und wie sich Grenzen ziehen lassen, wie die Diakonie RWL erklärte. Er beruht auf Erfahrungen aus Argumentationstrainings gegen rechts und wurde von der Diakonie Sachsen entworfen, die seit dem Erstarken der Pegida-Bewegung viele Fortbildungen für Mitarbeiter zum Umgang mit Rechtspopulisten durchführte. Die Diakonie RWL gibt das Leporello nun in einer überarbeiteten Fassung für ihr Verbandsgebiet heraus. (epd)

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news-1151Thu, 11 Jan 2018 10:04:23 +0100Superintendent i. R. Norbert Beer gestorbenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/langjaehriger-superintendent-des-kirchenkreis-muenster-wurde-90-jahre-alt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a2d5ffd6db68fa366ff603bede650cdfSchwerpunkte seiner Arbeit waren Ökumene, Jugendarbeit und Diakonie.

Norbert Beer wurde in Bielefeld geboren, wo er auch seine Jugendzeit verbrachte. Einschneidend und prägend waren und blieben für ihn die Jahre 1943 bis 1945 mit Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft.

1949 nahm er das Studium der evangelischen Theologie in Bethel, Münster und Erlangen auf, das er 1955 mit dem Ersten Theologischen Examen abschloss. Nach seinem Vikariat in Dortmund-Marten wechselte Norbert Beer nach Bielefeld, wo er 1958 ordiniert wurde, dann nach Münster, wo er seinen pastoralen Dienst aufnahm. 21 Jahre war er Pfarrer der Erlöser-Kirchengemeinde in Münster. 1980 wurde er zum Superintendenten des Kirchenkreises Münster gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1993 aus.

Norbert Beer war zwei Jahrzehnte Mitglied der Landessynode und gehörte deren Ständigem Nominierungsausschuss an. Auch wirkte er im Ständigen Ökumenischen Ausschuss mit, da ihm die Ökumene sehr am Herzen lag. So vertrat er die Evangelische Kirche von Westfalen lange Jahre als Delegierter in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Westfalen/NRW, deren Vorsitz er von 1959 bis 1980 innehatte. Weitere Akzente seines kirchlichen Engagements setzte er in der Jugendarbeit und in der Diakonie und deren Gemeinschaften.

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Mitarbeitende
news-1150Wed, 10 Jan 2018 10:59:20 +0100Kirchen in NRW helfen krisengeschüttelter Partnerkirche in Afrikahttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/kein-ende-der-gewalt-im-kongo/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8711cd0d161fa9a6cd8ef5645d2dc0d1Die Solidargemeinschaft der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und ihre Mitgliedskirchen in NRW helfen ihrer krisengeschüttelten Partnerkirche im Kongo mit 32.000 Euro.

Die anhaltende Staatskrise in der Demokratischen Republik Kongo ist von zunehmender Gewalt begleitet. Die Proteste gegen das verfassungswidrige Festhalten des Präsidenten Joseph Kabila an der Macht forderten Hunderte von Toten, landesweit sind rund 3,9 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Baptistische Kirche im Zentrum Afrikas (Communauté Bapiste au Centre de l’Afrique) hilft den Vertriebenen, so gut sie kann. Mit dem Geld von der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Lippischen Landeskirche und der VEM kann sie nun Lebensmittel und Haushaltsgegenstände beschaffen sowie für die medizinische Versorgung der geflüchteten Menschen sorgen.

Spenden zur Unterstützung der CBCA-Kirche in der DR Kongo an:
VEM
IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08
Stichwort: Nothilfe DR Kongo.

(Pressemitteilung 2/2018)

 

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news-1149Tue, 09 Jan 2018 16:33:06 +0100»Geistliches Trainingsheft« zu den Olympischen Winterspielen in Südkoreahttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/mittendrin/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=595082543812e5fc24ead369ae3354faZu den XXIII. Olympischen Winterspielen und den XII. Paralympics veröffentlichen die katholische und evangelische Kirche in Deutschland erneut ein geistliches Impulsheft für die deutschen Sportlerinnen und Sportler. Vor Ort im südkoreanischen Pyeongchang begleitet Pfarrer Thomas Weber aus Gevelsberg die Athletinnen und Athleten.

»Die Leidenschaft für den Sport führt Menschen, Völker, Kulturen und Religionen zusammen. Die Olympischen Spiele sind von der Idee getragen, bei fairem Wettkampf Grenzen zu überschreiten, feindliche Auseinandersetzungen ruhen zu lassen und Frieden zu stiften«, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in ihrem Vorwort. Bei allem Ehrgeiz und aller Leidenschaft erinnere auch die Bibel an »notwendige Atempausen, um neue Kraft zu tanken«. Wer sich in höchster Konzentration und Anspannung auf die Wettkämpfe vorbereite, brauche kurze Auszeiten, so Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm. Dazu wolle das Impulsheft »Mittendrin« beitragen, das in diesen Tagen allen Sportlern bei der Einkleidung des olympischen Teams ausgehändigt wird.

Das Impulsheft »Mittendrin« ist als geistliches Trainingsbuch gedacht und bietet den Sportlern biblische Texte, Gebete und Meditationen sowie eine Kurzinformation zum Christentum in Südkorea. Es ist ein Beitrag zur Olympiade, die in Südkorea unter dem Motto »Passion. Connected – Leidenschaft verbindet« steht und am 9. Februar 2018 beginnt.

Auch in diesem Jahr werden Seelsorger beider Kirchen den Sportlern zur Seite stehen. Für die evangelische Kirche ist der EKvW-Beauftragte für Sportfragen Pfarrer Thomas Weber vor Ort. Pfarrer Christian Bode begleitet die Paralympics. Die katholische Seite wird von Pfarrer Jürgen Hünten vertreten. Seit 1972 entsenden die katholische und evangelische Kirche Seelsorger zu den Olympischen Spielen.

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news-1148Tue, 09 Jan 2018 10:39:36 +0100Früherer Landeskirchenrat wurde 87 Jahre althttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/landeskirchenrat-i-r-erwin-schlemmer-gestorben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a99492c4b6ec9411eec767ffc7661734Er war fast 28 Jahre lang im Landeskirchenamt tätig.

Erwin Schlemmer wurde in Alt-Rüdnitz (Kreis Königsberg/Neumark) geboren und legte seine Reifeprüfung im Jahr 1953 in Bielefeld-Bethel ab. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Münster und Marburg legte er 1959 seine erste und 1963 seine zweite juristische Staatsprüfung ab.

Im April 1964 nahm er seine Tätigkeit im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen auf. 1968 wurde er zum Kirchenrat, zehn Jahre später zum Landeskirchenrat ernannt.

Als juristischer Landeskirchenrat war er unter anderem für das Friedhofswesen und die Kirchenmusik zuständig. Dieser galt seine besondere Liebe. Er wirkte maßgeblich daran mit, dass aus der »Westfälischen Landeskirchenmusikschule« 1991 die staatlich anerkannte »Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen« in Herford wurde. Bereits 1977 wurde ihm der Ehrentitel Kantor verliehen, dessen Auftrag er viel­fältig nachkam. So hat Erwin Schlemmer auch engagiert und verlässlich bis zum Eintritt in den Ruhestand 1992 die Hausandachten im Landeskirchenamt musikalisch mitgestaltet.

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news-1147Tue, 02 Jan 2018 10:42:00 +0100Infotagung der Evangelischen Kirche von Westfalenhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/gute-berufsaussichten-fuer-pfarrerinnen-und-pfarrer-3/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f067a623c2ecc89ea43965c42604cbbDie Evangelische Kirche von Westfalen bietet allen Interessierten am 11./12. Januar 2018 in Haus Villigst/Schwerte eine Informationstagung zum Pfarrberuf an.

Das Studium der Evangelischen Theologie, der weitere Ausbildungsweg und die Arbeitsfelder im Pfarrberuf – darüber informiert diese Veranstaltung, die sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe richtet. Fachleute vom Landeskirchenamt in Bielefeld, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Theologiestudierende stellen den Studiengang ausführlich vor, berichten aus der Praxis und stehen zur persönlichen Beratung zur Verfügung.

Die Berufsaussichten sind gut: Zahlreiche Pensionierungen führen in den nächsten Jahren zu einem erhöhten Bedarf an Pfarrerinnen und Pfarrern. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen wird jährlich eine etwa gleich bleibende Zahl von jungen Theologinnen und Theologen einstellen können.

Die Tagung in Haus Villigst (Schwerte) beginnt am Donnerstag, 11. Januar um 10 Uhr und endet am folgenden Tag um 14 Uhr. Die Teilnahme (mit Übernachtung) ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Information und Anmeldung (bis zum 8. Januar) per E-Mail: birgit.hering@lka.ekvw.de oder Telefon: 0521/594-325. (Pressemitteilung 1/2018)

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news-1146Thu, 28 Dec 2017 14:11:41 +0100Präses Annette Kurschus erinnert an das Menschenrecht auf sauberes Wasserhttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/frisches-quellwasser-gratis-fuer-alle/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7b653acd9d8cfd79df1a1866ea54eacbPräses Annette Kurschus hat an das Menschenrecht auf sauberes Wasser erinnert. Es sei »absurd und himmelschreiend im wahrsten Sinne des Wortes«, dass fast 850 Millionen Menschen auf der Erde keinen Zugang zu frischem Wasser haben, schreibt die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen in der Wochenzeitung Unsere Kirche.

Der körperliche Durst sei dabei nicht zu trennen von der menschlichen Sehnsucht nach Sinn: »In beidem geht es um das Recht zu leben.« Die Jahreslosung 2018 der christlichen Kirchen lautet: »Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst« (Offenbarung des Johannes 21,6).

Dieses biblische Leitmotiv bringt Präses Kurschus in Verbindung mit dem aktuellen Motto der Hilfsorganisation Brot für die Welt: »Wasser für alle«, das die Jahreslosung auf den Punkt bringe. »Wenn weltweit so viele verdursten; wenn auch hier bei uns Unzählige durstig bleiben: dann ist das tiefstes Unrecht. Weil es sich gegen den erklärten Willen des Schöpfers wendet.« Bei manchen würde die Hoffnung »verdunsten«, dass die Welt noch zu retten ist.

Aber: »Da, wo menschliche Möglichkeiten an ihr Ende geraten; da, wo mir alles aussichtslos und vergebens erscheint; da, wo mir die Zunge am Gaumen klebt vor Durst und die Seele austrocknet: Da ist Gott auf dem Plan mit seiner Verheißung des Lebens. Mitten da hinein sagt der Schöpfer sein erlösendes: Ich werde deinen Durst stillen. Kostenlos, geschenkt.«

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news-1145Tue, 26 Dec 2017 12:26:15 +0100Evangelische Kirche von Westfalen unterstützt Partnerkirchehttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/hilfe-fuer-tropensturm-opfer-auf-den-philippinen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=21c2aadc5f6052b7320aef09ac991342Nach dem verheerenden Tropensturm auf den Philippinen läuft die Soforthilfe für die Opfer an: Die Evangelische Kirche von Westfalen stellt ihrer philippinischen Partnerkirche United Church of Christ in the Philippines (UCCP) 10.000 Euro zur Verfügung. Weitere Hilfe ist in Vorbereitung.

Die philippinische Insel Mindanao wurde von einem schweren Tropensturm heimgesucht. Tubod in der philippinischen Provinz Lanao del Norte ist besonders betroffen. Rund 100 Menschen starben in den Sturzfluten, mehr als 100 Personen werden noch vermisst. Der aus rund 150 Familien bestehende Ort wurde von den Fluten weggespült und unter Geröll begraben.

Die UCCP stellt eine ihrer Schulen in Nord-Mindanao den obdachlosen Familien als Notquartier zur Verfügung. Aber auch die Ausstattung der Schule selbst nahm durch die Wassermassen schweren Schaden, berichten Mitarbeiter der Kirche.

Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller, verantwortlich für die internationalen Partnerschaften der Evangelischen Kirche von Westfalen, ruft zu Spenden für die Opfer im Katastrophengebiet auf. 

Spendenkonto der Vereinten Evangelischen Mission (VEM):
IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Taifun Philippinen.

 

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news-1144Mon, 25 Dec 2017 12:38:28 +0100Präses Annette Kurschus: Im Krippenkind erhält jedes Menschenkind Würde und Zukunfthttp://www.evangelisch-in-westfalen.de/aktuelles/detailansicht/news/die-welt-ist-von-grund-auf-und-zu-jeder-zeit-veraenderlich/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bd0b0aa4aeaf7af68d45dfb4ef7a85cfGott kommt als verletzlicher, schwacher Mensch zur Welt – in dem Krippenkind gibt er jedem Menschenkind Leben und Würde und Zukunft: In ihren Weihnachtspredigten ermutigte Präses Annette Kurschus dazu, dieses »Kindsein« als Geschenk anzunehmen. Weil Gott Mensch wurde, sei die Welt von Grund auf und zu jeder Zeit veränderlich.

»Wohin wir auch blicken – ob in den Jemen oder nach Somalia, in den Sudan oder in den Kongo, vor die eigene Haustür in Europa oder in die Abgründe unseres eigenen Landes: Da sind so erschreckend wenig Spielräume und Lichtblicke; da scheint manches so erbärmlich aussichtslos und festgefahren und verirrt«, sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen am Ersten Weihnachtsfeiertag (25.12) in der Neustädter Marienkirche Bielefeld. »Aber wir müssen es auch hier nicht von uns aus zwingen, sondern wir dürfen und sollen von aller Welt so denken, wie sie in den Augen Gottes daliegt. Unendlich kostbar schon jetzt. Voll Schönheit und Würde durch den Blick der Liebe. Jeder menschlichen Anstrengung und Fürsorge wert. Weil Gott selbst im Werden bleibt.«

Niemand bleibe angesichts eines neugeborenen Kindes unberührt: »Die zarte Wucht und die verletzliche Kraft des Neuen reißen unwillkürlich mit. Der Schöpfer und Herr aller Welt blickt uns seit jener Nacht von Bethlehem mit Kinderaugen an.« Mit Blick auf den Tod Jesu am Kreuz fügte Präses Kurschus hinzu: »Und seit der Nacht von Golgatha blickt er außerdem mit Vateraugen und Mutteraugen auf die Welt.«

Seit der nächtlichen Geburt in Bethlehem »kann das, was von einem Menschenkind gesagt wird, auch von dem Gotteskind gesagt werden. Und das, was von dem Gotteskind gilt, soll nun auch für jedes Menschenkind gelten«, so Annette Kurschus in dem Fernsehgottesdienst in der Zionskirche Bielefeld-Bethel, der an Heiligabend (24.12.) ausgestrahlt wurde. Nichts verbinde die Menschen so sehr mit Gott wie diese Geburt: »Ab jetzt sind Gott und Mensch, Himmel und Erde grundsätzlich nicht mehr auseinanderzuhalten.«
 

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