Kirchliches Umweltmanagement - der "Grüne Hahn"

Seit Oktober 2003 leistet der "Grüne Hahn", das kirchliche Umweltmanagementsystem, einen erheblichen Beitrag zum kirchlichen Umweltschutz.

Das Grundprinzip des "Grünen Hahns" besteht darin, Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass nicht nur der gesetzlich geforderte Umweltschutz eingehalten, sondern eine kontinuierliche Verringerung der negativen Umweltauswirkungen in kirchlichen Einrichtungen erreicht wird.

In Zeiten des Klimawandels und der explodierenden Energiekosten liegen die Vorteile des kirchlichen Umweltmanagement auf der Hand: Der oft mühsame Weg vom Reden zum Tun soll nicht länger die Pioniertat Einzelner bleiben. Mit Hilfe eines Managementsystems wird Umwelt- und Ressourcenschutz in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen zur Teamarbeit und kontinuierlich vorangetrieben. Viele Menschen - auch aus dem Umfeld der Gemeinde - werden zur Mitarbeit motiviert und sind an seiner Umsetzung beteiligt.

Mittlerweile haben knapp 70 Kirchengemeinden, Tagungshäuser und Verwaltungen in NRW den "Grünen Hahn". Der westfälische "Grüne Hahn" kräht mittlerweile in der Kirchenprovinz Sachsen, in der Hannoverschen Kirche, in der Bremischen Evangelischen Kirche, in zahlreichen Katholischen Diözesen, ja sogar in Österreich und in Einrichtungen der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Interesse und Nachfrage in der westfälischen Landeskirche werden immer größer, so dass in absehbarer Zeit rund 30 Prozent aller Kirchengemeinden teilnehmen. Wünschenwert ist es, mittelfristig das kirchliche Umweltmanagement flächendeckend einzuführen.

Kontakt

Foto: EKvW

Hans-Jürgen Hörner
Kirchenkreis Recklinghausen
Limperstraße 15
45657 Recklinghausen

Telefon: 02361 206-205
E-Mail:   hhoerner(at)kk-ekvw.de
Internet: www.gruener-hahn.net

 
 
 
 
Grüner Hahn
 

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